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Verfasst am: 24. Jun 2010 23:31 Titel: |
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Du hast zwei Reservoire, ein heißes und ein kaltes.
Jetzt nimmst du ein Gas mit der Temperatur des heißen Reservoirs und beginnst beim heißen Reservoir und führst eine isotherme Zustandsänderung durch, d.h. das Gas nimmt thermische Energie auf, dehnt sich aus und verrichtet dabei Arbeit, während es die Temperatur beibehält.
Dann trennst du deinen Gasbehälter vom Reservoir und lässt ihn adiabatisch (d.h. ohne Verlust von thermischer Energie) expandieren, bis es die Temperatur des kälteren Reservoirs erreicht hat. Dabei verrichtet es Arbeit.
Nun komprimierst du das Gas wieder isotherm (Arbeit reinstecken), sodass das Gas thermische Energie an das zweite Reservoir verliert.
Dann trennst du das Gas wieder vom Reservoir und komprimierst es adiabatisch, bis es die Temperatur des heißen Reservoirs hat. Dabei musst du wieder Arbeit reinstecken.
Jetzt beginnt der Kreis von Neuem.
Der Clou ist, dass die Arbeit, die du beim adiabatischen Prozess zunächst gewinnst (Expansion) dieselbe ist, die du hinterher wieder hineinstecken musst (Kompression), dies aber für die isothermen Zustandsänderungen NICHT der Fall ist. Hier verrichtest du mehr Arbeit bei der Expansion, als du zur Kompression wieder hineinstecken musst, weil die Temperatur niedriger ist.
Gruß
MI |
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