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BeitragVerfasst am: 21. Okt 2010 14:30    Titel:

planck1885 hat Folgendes geschrieben:
@VeryApe,

ich muss dich echt mal loben, du kannst echt super erklären. Thumbs up!


nur mit grammatik und rechtschreibung hängts bissel Teufel
planck1858
BeitragVerfasst am: 21. Okt 2010 14:28    Titel:

@VeryApe,

die Erklärung ist wirklich gut. Thumbs up!
VeryApe
BeitragVerfasst am: 18. Okt 2010 18:40    Titel:

so ist es auch, deswegen ist aber deine Aussage von vorher trotzdem falsch.

Die Trägheit nach Galillei besagt das jeder Körper im Zustand der Ruhe oder der gleichförmigen Bewegung bleibt und gegen eine Veränderung einen Widerstand entgegengesetzt.

Dieser Widerstand äußert sich nach Newton in F=m*a .. Wir benötigen eine Kraft um etwas zu beschleunigen. Die Trägheit ergibt sich also in Kraftaufbringung bei Beschleunigung.

Die Trägheit ist also ein Widerstand bei Beschleunigung.

Wenn die Beschleunigung null ist, dann benötige ich auch keine Kraft aufgrund der Trägheit.

will ich aber beschleunigen benötige ich eine Kraft, aber ich beschleunige dann eben, also kann das kein Widerstand sein der mich auf Stillstand hält wie die Reibung zum Beispiel.

Wenn ich eine resultierende Kraft hab wird er aufgrund der vorhandenen Trägheit weniger beschleunigen aber er beschleunigt eben.

Du hast so geschrieben als wäre die Trägheit ein Grund dafür wenn ich mit einer Kraft auf den Körper einwirke ihn auf stillstand zu halten.

Dann wäre aber die Kraft aufgrund Trägheit m*0=0
Blaubär
BeitragVerfasst am: 17. Okt 2010 16:29    Titel:

ööhhhmm....
Ich dachte immer es wäre Beschleunigung was passieren muss, um einen Gegenstand aus dem Stillstand in Bewegung zu versetzten....
grübelnd
VeryApe
BeitragVerfasst am: 14. Okt 2010 09:25    Titel:

blaubär hat Folgendes geschrieben:

die Massenträgheit des Wagens zu überwinden.
Auch klar ist, je mehr der Wagen wiegt, desto größer auch die Trägheit ihn in Bewegung zu versetzen...


??? grübelnd

Die Trägheit ist kein Widerstand gegen Stillstand, das ist die Reibung, sondern ein Widerstand bei Beschleunigung.

Die Trägheit äußert sich nur in einer langsameren Beschleunigung, aber beschleunigen wird er trotzdem auf eine gewisse Endgeschwindigkeit die von der Reibung abhängt.

Die einzigen Gründe sind die Reibung.

Ich kann auch ein Auto mit 10000t mit 1 Newton reibungsfrei in Bewegung setzen es dauert halt länger um auf die gleiche Endgeschwindigkeit zu kommen.

Erreichen werd ich sie trotzdem.
Chillosaurus
BeitragVerfasst am: 14. Okt 2010 09:14    Titel:

planck1885 hat Folgendes geschrieben:
Hi,

wäre das dann wie eine Art Rückstellkraft?

Ja, man könnte das z.B. wie bei einer Rakete angehen. Die Impulsänderung des Wagens und der Kugeln müssen sich aufheben (sofern man die von Blaubär genannten Effekte vernachlässigen kann).
planck1858
BeitragVerfasst am: 14. Okt 2010 09:04    Titel:

Hi,

wäre das dann wie eine Art Rückstellkraft?
Blaubär
BeitragVerfasst am: 06. Okt 2010 22:11    Titel:

Betrachtet man das grundlegende Prinzip, sollte sich einem zunächst mal die Frage aufdrängen, ob die Kraft, die durch die Bewegung der Kugeln entsteht, überhaupt dazu in der Lage ist, die Reibungsenergie der Achsen/Räder auf dem Boden und die Massenträgheit des Wagens zu überwinden und den Wagen erstmal in Bewegung zu versetzten. Dazu ist es nicht ganz unwichtig, wie groß die Kugeln sind, woraus Achsen oder Räder bestehen und auf welchem Bodenbelag das ganze steht. Auch klar ist, je mehr der Wagen wiegt, desto größer auch die Trägheit ihn in Bewegung zu versetzen...
Chillosaurus
BeitragVerfasst am: 06. Okt 2010 19:54    Titel: Lösung(sversuch) der Preisfrage

bishop hat Folgendes geschrieben:
klappt es mit dem Energieansatz?
, wobei M die Masse des leeren Autos ist?
[...]
Nee, klappt nicht, da die austretenden Kugeln ja auch kinetische Energie haben.
Mein Ansatz wäre hingegen, dass sich der Schwerpunkt nicht bewegt. Also mit der Annahme, dass alle Kugeln direkt von oben und ohne Abstand herunterfallen:
die Kugeln haben die Geschwindigkeit v'=sqrt(2*g*h) im Ruhesystem des Wagens. Demzufolge ist die Geschwindigkeit im Inertialsystem v'=sqrt(2gh)-v. Sei k die Masse pro Länge der rollenden Kugeln.
Dann ist Schwerpunkt der Kugelreihe mal Weg= Schwerpunkt des Wagens mal dessen Weg, also:
0,5*v'²t²k=Mvt
Vereinfacht:
0=v²-v(2sqrt(2gh)+M/(2kt))+2gh
bishop
BeitragVerfasst am: 06. Okt 2010 18:56    Titel:

klappt es mit dem Energieansatz?
, wobei M die Masse des leeren Autos ist?
das wäre zumindest so mein spontaner Ansatz Augenzwinkern
Chillosaurus
BeitragVerfasst am: 06. Okt 2010 18:30    Titel:

Die Preisfrage wäre jetzt die Geschwindigkeit des Wagens zu bestimmen.
tim90
BeitragVerfasst am: 06. Okt 2010 17:34    Titel:

Super! Dann sind meine mehr intuitiven Erklärungsversuche ja schon mal bestätigt!

Gruß Tim
DrStupid
BeitragVerfasst am: 06. Okt 2010 17:23    Titel: Re: Mal was anderes: Denksport

tim90 hat Folgendes geschrieben:
Moin,
ich habe mir folgenden "Antrieb" ausgedacht und frage mich nun ob das ganze funktionieren kann [...]

Skizze:
http://www.pictureupload.de/originals/pictures/061010180039_Wagen.jpg


Ja, das funktioniert. So ein Ding hab' ich sogar schon in Aktion gesehen (mit Bolingkugeln).
tim90
BeitragVerfasst am: 06. Okt 2010 17:09    Titel: Mal was anderes: Denksport

Moin,
ich habe mir folgenden "Antrieb" ausgedacht und frage mich nun ob das ganze funktionieren kann oder ich damit gegen Energieerhaltung oder sonstige Gesetze der Physik verstoße.

Skizze:
http://www.pictureupload.de/originals/pictures/061010180039_Wagen.jpg

Die Idee ist, dass ich das Rohr auf dem Wagen mit Kugeln fülle am Rohrende unten links befindet sich ein Stopfen, der das vorzeitige austreten der Kugeln verindert. Der Wagen steht auf geradem Untergrund. Was passier wenn ich den Stopfen ziehe?

- klar, die Kugeln werden der Reihe nach rausfallen

Aber wird sich der Wagen auch nach rechts bewegen? Nach meiner Überlegung müsste er, denn ich versetze die Kugeln mit dem Befüllen des Rohres in einen Zustand höherer Lageenergie. Mit dem Öffnen des Rohres wandelt sich diese Lageenergie um in kinetische. Durch das Umlenken der Kugeln im Rohr erfährt das untere Rohrteil eine Kraft und diese enthält einen Vektor in Bewegungsrichtung des Wagens. Angenommen die Kugeln sind schwer genug und fahrbarer Untersatz leicht genug. Würde sich der Wagen nach rechts bewegen oder ist es schon theoretisch nicht möglich?!

Schöne Grüße und vielen Dank fürs Mitdenken! Tim

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