| yellowfur |
Verfasst am: 21. Okt 2014 16:01 Titel: |
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Also meiner Ansicht nach ist die Lösung dieser Aufgabe schlicht falsch oder zumindest sind die Parameter einfach nicht hinreichend beschrieben, damit man sieht, was da überhaupt gemacht wird.
Also ich sehe da erstmal zwei Luftschichten, eine mit zum Beispiel und eine mit . Die wärmere Luftschicht ist näher am Boden, ist ausgedehnter, also optisch dünner, sodass der Brechungsindex kleiner ist als der der darüberliegenden Luft, beispielsweise:
. Jetzt fängt es schon an: Was soll n sein, welcher Luftschicht soll man T zuweisen und der anderen halt und welcher Winkel soll hier gemeint sein?
Wenn ich nicht weiß, was die Aufgabe von mir will, aber eine Lösung gegeben ist, fange ich von hinten an zu rechnen. Wir wissen, dass
Also war
Das ist schonmal sehr seltsam, da der Grenzwinkel der Totalreflektion gemessen vom Lot zu Lichtstrahl ist und die Näherung für kleine Winkel ist für den Sinus , da kommt also niemals ein drin vor. Das kann man umgehen, wenn man annimmt, es war in der Aufgabe genau der andere Winkel angegeben von Lichstrahl zu Grenzfläche gemessen: Die Taylornäherung für produziert das gesuchte .
Zurückrechnen liefert dann
Das ideale Gasgesetz liefert und . Da die Drücke und Teilchenzahlen als konstant in einem bestimmten Bereich angesehen werden dürfen und gilt, darf man setzen. Demnach wäre
, was korrekt aussieht.
Wenn jedoch die untere Luftschicht Temperatur hat, besitzt die obere kühlere Luftschicht
Laut Formel steht im Zähler aber
Und das will sich mir nicht erschließen. Das kann eigentlich nicht sein. Ich ziehe ja nur ab, um die obere kühlere Luftschicht zu definieren, oder sieht das jemand anders?
Demzufolge macht die angegebene Lösung für mich keinen Sinn. |
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