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Verfasst am: 31. März 2011 12:14 Titel: |
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Wenn Du an eine Leiterschleife oder an eine Spule eine zeitlich veränderliche Spannung, z.B. eine sinusförmige Wechselspannung anlegst, dann wird in der Leiterschleife (Spule) ein zeitlich veränderlicher Strom fließen. Dieser zeitlich veränderliche Strom ist nach Durchflutungssatz (Ampere-Gesetz) von einem zeitlich veränderlichen Magnetfeld umgeben. Die von der Leiterschleife (Spule) umfasste Fläche wird also von einem zeitlich veränderlichen Fluss durchsetzt. Nach Induktionsgesetz wird deshalb in der Leiterschleife (Spule) eine Spannung induziert. Laut Maschensatz muss die genauso groß sein wie die angelegte Spannung. Das heißt: Der Strom in der Spule stellt sich so ein, dass ein Fluss erzeugt wird, der eine Spannung von der Größe der anliegenden Spannung induziert. Diesen Vorgang nennt man Selbstinduktion.
Formeln
mit magnetischer Leitwert des magnetischen Kreises, der im Falle eines (abschnittsweisen) homogenen Magnetfeldes (z.B. Eisenkreis) sich berechnet zu
Der Term wird definiert als Selbstinduktivität L. Also gilt für die Strom-/Spannungsbeziehung an einer Spule
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