| Autor |
Nachricht |
| Sori |
Verfasst am: 09. Mai 2011 11:34 Titel: |
|
Vielen lieben Dank!.
Bei weiteren Fragen melde ich mich
 |
|
 |
| Leonardo vom Winde |
Verfasst am: 08. Mai 2011 22:06 Titel: |
|
| Sori hat Folgendes geschrieben: | Ersteinmal vielen Dank, ich hab dann noch weitere Fragen:
| Zitat: | | L2 und C2 bilden den Schwingkreis der die Frequenz bestimmt. |
Das ist klar. Ja stimmt..die Frequenz wird durch diesen Schwingkreis bestimmt (das mit dem Transistor und der Frequenz war dann wohl Blödsinn)
| Zitat: | Für die Wechselspannung ist UB und Masse ein Kurzschluss.
|
Okay,das heißt natürlich, dass immer nur Gleichspannung bzw. Gleichstrom besteht?
So ist es, Gleichspannungsquellen schließen Wechselspannungen kurz.
| Zitat: | | C1 und C3 sind Koppelkondensatoren, die nur Gleichspannungsanteile trennen. |
Was sind Koppelkondensatoren? Wozu benötigt man sie? (ws zum trennen eben dieser Gleichspannungsanteile)
Wozu trennt man Gleichspannungsanteile?
Koppelkondensatoren lassen nur Wechselspannungen durch. Ohne C1 würde die Basisvorspannung des Transistors über die Spule L1 kurzgeschlossen.
Wikipedia sagt dazu:
| Zitat: | | Einen Grenzfall des Hochpasses stellt der Koppelkondensator dar, der dazu dient, Gleichströme von überlagerten, höherfrequenten Wechselstromanteilen zu trennen. Das ist unter anderem nötig, um den Arbeitspunkt bei Analog-Verstärkern einstellbar zu halten. |
Sind demnach diese Kondensatoren dazu da Anteile eines Wechselstroms herauszufiltern, damit es (wie du schon zu Beginn meintest mit dem Wechselstrom) zu keinem Kurzschluss kommt?
Was meint dieser Ausschnitt mit "Arbeitspunkt einstellbar zu halten",denn du schreibst:
| Zitat: | | R1,R2 stellen den Arbeitspunkt des Transistors ein. |
Mit anderen Worten: der Transistor ist durch die beiden Widerstände regelbar?
Was regelt man genau an dieser Triode? (was regeln die Widerstände?)
Der Transistor braucht eine Basisvorspannung (bei Silizium ca. 0,7V) plus der Emitterspannung. Hier wird nichts geregelt, der Spannungsteiler stellt den Arbeitspunkt fest ein.
| Zitat: | | R3 dient zur Stromgegenkopplung und damit zur Stabilisierung der Schaltung. |
Ein Teil des Stroms wird damit wieder zurückgeführt? Aber Wohin?
Wenn der Strom durch den Transistor größer wird, steigt der Spannungsabfall am R3. Da die Spannung an der Basis durch R1/R2 fest gelegt ist, verringert sich die Basis-Emitter-Spannung, dadurch sinkt der Strom des Transistors wieder.
MfG
Sori
PS: der Gastaccount entstand Ausversehen  |
GN8 Leo |
|
 |
| Sori |
Verfasst am: 08. Mai 2011 21:25 Titel: |
|
Ersteinmal vielen Dank, ich hab dann noch weitere Fragen:
| Zitat: | | L2 und C2 bilden den Schwingkreis der die Frequenz bestimmt. |
Das ist klar. Ja stimmt..die Frequenz wird durch diesen Schwingkreis bestimmt (das mit dem Transistor und der Frequenz war dann wohl Blödsinn)
| Zitat: | Für die Wechselspannung ist UB und Masse ein Kurzschluss.
|
Okay,das heißt natürlich, dass immer nur Gleichspannung bzw. Gleichstrom besteht?
| Zitat: | | C1 und C3 sind Koppelkondensatoren, die nur Gleichspannungsanteile trennen. |
Was sind Koppelkondensatoren? Wozu benötigt man sie? (ws zum trennen eben dieser Gleichspannungsanteile)
Wozu trennt man Gleichspannungsanteile?
Wikipedia sagt dazu:
| Zitat: | | Einen Grenzfall des Hochpasses stellt der Koppelkondensator dar, der dazu dient, Gleichströme von überlagerten, höherfrequenten Wechselstromanteilen zu trennen. Das ist unter anderem nötig, um den Arbeitspunkt bei Analog-Verstärkern einstellbar zu halten. |
Sind demnach diese Kondensatoren dazu da Anteile eines Wechselstroms herauszufiltern, damit es (wie du schon zu Beginn meintest mit dem Wechselstrom) zu keinem Kurzschluss kommt?
Was meint dieser Ausschnitt mit "Arbeitspunkt einstellbar zu halten",denn du schreibst:
| Zitat: | | R1,R2 stellen den Arbeitspunkt des Transistors ein. |
Mit anderen Worten: der Transistor ist durch die beiden Widerstände regelbar?
Was regelt man genau an dieser Triode? (was regeln die Widerstände?)
| Zitat: | | R3 dient zur Stromgegenkopplung und damit zur Stabilisierung der Schaltung. |
Ein Teil des Stroms wird damit wieder zurückgeführt? Aber Wohin?
MfG
Sori
PS: der Gastaccount entstand Ausversehen  |
|
 |
| Leonardo vom Winde |
Verfasst am: 08. Mai 2011 20:27 Titel: |
|
Hi,
L2 und C2 bilden den Schwingkreis der die Frequenz bestimmt. Parallel dazu liegt der Ausgangswiderstand des Transistors. Für die Wechselspannung ist UB und Masse ein Kurzschluss.
C1 und C3 sind Koppelkondensatoren, die nur Gleichspannungsanteile trennen.
R1,R2 stellen den Arbeitspunkt des Transistors ein.
R3 dient zur Stromgegenkopplung und damit zur Stabilisierung der Schaltung.
L1 dient zur Rückkopplung eines 180° phasenverschobenes Signal zur Basis. Der Transistor dreht nochmal um 180°. Somit gib es eine 360° Phasendrehung.
fo bedeutet nicht f-null sondern F-Oszillator.
Grüße Leo |
|
 |
| Sorilein |
Verfasst am: 08. Mai 2011 19:30 Titel: Meißner-Rückkopplungs Schaltung |
|
Meine Frage: Guten Abend,
ich schreibe demnächst (in 1 1/2 Wochen) meine Abi-Klausur in dem LK-Physik und verstehe noch nicht so ganz wie die Meißner-Rückkopplungsschaltung funktioniert (zumindest glaube ich das.
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/b/b8/Meissner_oszi.svg/373px-Meissner_oszi.svg.png
Dort ist ein Link zu dem Wikipedia Artikel dieser Schaltung bzw. ein Bild zu dieser Schaltung. Irritierend finde ich die vielen Widerstände und den einen Kondensator vor dem Transistor (C1) und C2. Auch die Benennung des Anschlusses mit f0 irritiert mich.
Frage1: Wozu sind die vielen Widerstände ? Was sind das für Widerstände (impedanzen, reale widerstände) ? Frage 2: Wieso steht an der Schaltung an einem Anschluss f0 ? weitere Fragen im Ideenansatz...
Vielen lieben Dank schonmal im Voraus :)
Meine Ideen: Ich habe mir allerdings schon folgendes dazu überlegt:
Die Meißner-Rückkopplungsschaltung besteht grundlegend aus einem Schwingkreis und einer Schaltung für den Transistor (entschuldige mich für eventuelle fachsprachliche Fehler). Zudem besitz der Transistor über den Kondensator C1 eine Verbindung zu der Spule L1.
Spule L1 und L2 bilden einen Transformator. Wird eine Betriebsspannung angelegt,läd sich der Kondensator C2 max auf, es fließt kein Strom. Durch die Influenz am Kondensator entsteht eine Spannung, dies führt zu einem Stromfluss.(??) Der Strom induziert eine Spannung in der Spule (da diese Nach dem Induktionsgesetz ein B-feld induziert). Die sogenannte Induktionsspannung der Spule wirkt ihrer Ursache entgegen (der Betriebsspannung o. dem Betriebsstrom). Der Stromfluss durch die Spule wird umgekehrt, da eben diese Spannung auftritt die der Ursache entgegen wirkt (???) -> der Kondensator läd sich entgegengesetzt (umgekehrt) auf (+ -> - ) Theoretisch betrachtet ist dies ein ungedämpfter Schwingkreis, real aber wird dieser Schwingkreis durch den Widerstand gedämpft (welchen Widerstand?? Mir ist schon klar, dass Impedanzen existieren ...aber ich verstehe den Zusammenhang nicht..) Die Meißner-Rückkopplungsschaltung ist dafür da,dieses Schwingkreis ungedämpft existieren zu lassen (bzw. schwingen zu lassen). Während in der Spule L2 ein B-feld induziert wird, induziert dieses auch in der parallel geschalteten Spule L1 eine Spannung. L1 und L2 schwingen phasengleich, allerdings muss man die Spule L1 verkehrtherum zu L2 dafür schalten, täte man das nicht wären die Schwingungen um 180° verschoben (wieso?). Das so induzierte B-feld, induziert einen (verstärkten??) Strom (abhängig von der Windungszahl von L1), dieser Strom fließt über den Kondensator C1 (warum über einen Kondensator wieso nicht direkt??) in den Transistor. Ist der Strom stark genug, öffnet sich das Gitter. (Das ist dann, wenn der Schwingkreis in Eigenfrequenz (Resonanzfrequenz) schwingt. Der vom Transistor zugeführte Strom lässt das ganze wieder von vorne beginnen. Der Transistor dient als Verstärker.(?)
Hier nochmal die Fragen: Frage: überall da wo Fragezeichen sind, wüsste ich gerne ob das stimmt. Frage1: Wozu sind die vielen Widerstände ? Was sind das für Widerstände (impedanzen, reale widerstände) ? Frage 2: Wieso steht an der Schaltung an einem Anschluss f0 ? (Idee: steht das für die Eigenfrequenz des Schwingkreises...? wenn ja welche bedeutung hat diese für den mir unbekannten und in seiner verwendung unwissenden kondensator C3?) |
|
 |