| wolfgang6444 |
Verfasst am: 23. Sep 2011 06:30 Titel: |
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Es stimmt beides:
Die Strukturgroesse ist die Kanallaenge des kleinsten moeglichen Transistors z.B. frueher 5um jetzt < 90nm. Je kuerzer der Kanal, desto schneller der Transistor und desto weniger Energiebedarf pro Schaltvorgang. Man kann also (wenn alles andere angepasst ist) die gleiche Rechenaufgabe fuer weniger Energie rechnen => kleinere Leistung der Mobilprozessoren.
Andereseits passen mehr Transistoren auf die gleiche Flaeche (in das gleiche Gehaeuse). Die kann man auch noch schneller Takten => groessere Leistungsdichte und mehr Power pro Gehaeuse (bei wesentlich groessere Rechenleistung).
Man kann halt den Kuchen nur einmal essen.
Kleinere Strukturgroesse bietet fast nur Vorteile:
Schnellere Transistoren weniger Energie (pro Rechenaufgabe), geringere Stueckkosten (bezogen auf die Rechenleistung).
Nachteile: Hoehere Kosten pro Flaeche, kleinere Versorgungssapnnung, mehr Leckstrom, "schlechtere Kennlinien" fuer analoge Schaltungen, empfindlicher.
Skizze kann ich nachliefern, findest Du aber eigentlich zu hauf im Netz. |
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| Vollwick |
Verfasst am: 09. Sep 2011 16:51 Titel: Strukturgröße in der Halbleiterindustrie |
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Meine Frage: Hallo,
Kann mir jemand (kurz) beschreiben was die Strukturgröße bei Halbleitern genau beschreibt? Eine Skizze eines MOS-Transistor wäre Hilfreich, bei der die Strukturgröße gekennzeichnet ist.
Und des Weiteren was die Verkleinerung der Strukturgröße für Vorteile und Nachteile bietet?
Meine Ideen: Ich lese immer widersprüchliches, zum einen, dass Prozessoren mit kleineren Strukturen Stromsparender und kühler sind, dann aber wiederum, dass die Verkleinerung die Verlustwärme erhöht.
Die Strukturgröße scheint laut Wikipedia die länge der Gate-Elektrode zu sein, aber was habe ich mir darunter vorzustellen?
Wäre echt nett wenn mir das jemand beantworten könnte. |
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