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| Piereskop |
Verfasst am: 01. Okt 2011 13:15 Titel: |
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hmm... Ich denk mal ich habs verstanden.
Die Zeit in einem Bezugssystem geht also immer gleich. Wenn man nun findet, dass das Licht "langsamer geht" wenn sich das Bezugsystem relativ zu einem ruhenden bewegt, die Zeit für das Licht also langsamer läuft, trifft man damit eine grundsätzliche Entscheidung über das generelle Fließen der Zeit in dem bewegten Bezugssystem. Wobei dieser Effekt erstmal dialektischer Natur ist.
Das würde ja dann dazu führen, dass von mir aus betrachtet (ruhende Rakete, oä) ein relativ (,parallel) zu mir bewegter Beobachter (bewegte Rakete) die Länge meiner Rakete als kleiner befinden würde als ich. Gleiches gilt dann auch für ihn, dh wieder dialektisch.
Müsste doch alles soweit stimmen oder?
Piereskop |
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| VeryApe |
Verfasst am: 30. Sep 2011 16:38 Titel: |
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Angenommen du könntest eine Lichtuhr bauen, hier auf der Erde, glaubst du daran das das Licht jederzeit mit ca.300000km/s durch unser Bezugssystem reist und daher immer für dieselbe Wegstrecke die selbe Zeit benötigt und somit du hier eine ziemlich genaue Uhr hättest und wenn du sie beobachten könntest sie ziemlich simultan geht keine langsamer kein schneller immer gleich schnell.
Jede Sekunde auf der Lichtuhr wäre jeder folgenden Sekunde gleich.
Wenn du daran glaubst, dann fehlt nur noch das du daran glaubst das Licht aus jeden Bezugssystem betrachet immer die gleiche Geschwindigkeit hat und das Relativitäsprinzip in dem jeder Beobachter der sich gleichförmig bewegt sich selbst als in Ruhe betrachten kann samt seiner Lichtuhr auch der im Raumschiff, was schon in der klassischen Mechanik gültig ist.
Aus diesen Grundsteinen kommst du dann durch logisches Denken zum Entschluss das deine Lichtuhr von der du überzeugt bis das sie ziemlich genau geht und in Ruhe ist, einer sich bewegenden Lichtuhr zum Beispiel in einem Raumschiff von der der Insasse ebenso überzeugt ist wie du das seine Lichtuhr genau geht und in Ruhe ist, vorauseilt, bzw die Uhr im Raumschiff langsamer geht.
Jeder wird für sich behaupten eine Sekunde war immer eine Sekunde, die Lichtuhr war immer gleichschnell,
Wenn du das bis hierhin akzeptierst, dann kann nur noch die logische Schlusskonsequenz sein das Raum und Zeit relativ sind, denn wie würdest du dann sowas deuten mit logischen Menschenverstand.
Ob dies dann der richtige Weg ist sieht man dann wenn man die Theorie überprüft, bis jetzt hat sie noch alle Versuche überlebt. |
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| Piereskop |
Verfasst am: 30. Sep 2011 15:54 Titel: |
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Ja das stimmt, aber wo liegt denn der Beweis dafür, dass durch das langsamere Ticken der Lichtuhr die Eigenschaften (zunächst) der Zeit augezeigt werden und nicht eine weitere Eigenart des Lichts. Irgendwo muss der ja liegen, weil Einstein bestimmt nicht geraten hat ??
Piereskop |
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| VeryApe |
Verfasst am: 29. Sep 2011 22:39 Titel: |
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Wo liegt das Problem die Zeitdilatation und Längenkontraktion wirkt auch auf den Ball, Der Umstand das Licht in jeden Bezugssystem die gleiche Geschwindigkeit hat gibt eine tieferen Einblick in das Wesen von Raum und Zeit, sie sind eben relativ.
Auch die Balluhr geht im Endeffekt langsamer wenn sie zu dir in Bewegung ist, da es aber keine Konstanz der Ballgeschwindigkeit gibt sondern eine Konstanz der Lichtgeschwindigkeit, zieht man natürlich für die mathematische Herleitung zweiters heran und beschreibt dann ersteres,
denn man hat ja zuvor gar keine Ahnung wertmässig umwieviel die Balluhr langsamer wird oder ob sie überhaupt langsamer wird, oder welche Geschwindigkeit der Ball dann diagonal hat, denn wie wir ja wissen funktioniert die klassische Addition von Geschwindigkeit nicht mehr, deswegen erklärt man das mit der Lichtuhr baut die Mathematik auf und kann dann beschreiben um wieviel die Balluhr langsamer wird. |
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| Piereskop |
Verfasst am: 29. Sep 2011 18:50 Titel: |
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Ok, also hier ist erstmal das grundlegende Experiment mit der Lichtuhr recht gut erklärt, versteh ich auch erstmal:
(einfach nach Zeitdilation googeln, die seite heißt einstein-online
Die Balluhr entscheidet sich eig von der Darstellung nicht wirklich von der Animation der Lichtuhr, nur das der rote Punkt in meinem Fall dann ein Ball wäre (ideal logischerweise, damit durch Reibung die Geschwindigkeit und somit das Intervall mit dem der Zähler schaltet nicht verändert wird). Der Unterschied liegt aba daran , dass bei der Lichtuhr das Licht ja in jedem Bezugssystem die selbe Gescwindigkeit haben muss, während das beim Ball zeinlich egal ist, ob jemand anderes eine andere Geschwindigkeit festellt und das ist der Punkt den ich eben nicht verstehe, weil nach Einstein die Zeitdilatation ja auf jeden Vorgang wirkt, nicht nur auf das Licht. Hierzu eine Skizze von mir:
www.imagebanana.com/view/0993vogu/2011092919.33.15.jpg |
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| planck1858 |
Verfasst am: 29. Sep 2011 17:47 Titel: |
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Hi,
vielleicht kannst du ja mal deinen Gedankengang versuchen in eine Skizze zu übertragen. Was meinst du genau mit einem "idealen Ball"? |
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| Piereskop |
Verfasst am: 29. Sep 2011 17:44 Titel: Fragen zur speziellen Relativitätstheorie |
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Hallo community,
ein paar Dinge der speziellen Relativitätstheorie verstehe ich noch nicht ganz.
Zum einen die Zeitdilitation, wenn man sich das Gedankenexperiment mit den Lichtuhren anguckt, scheints ja recht logisch. Was aber ist wenn man die Zeit quasi mit einem "idealen Ball" oder sowas misst (anstatt des Lichtstrahls in der Lichtuhr) . Dieser ist ja nicht der Konstanz seiner Geschwindigkeit unterworfen, dh in dem "Wegdreieck" des Balls (wie man es seine Bewegung aus dem rughenden System herraus wahrnimmt) ist es ja egal ob der Ball auf dem "Hypothenusenabschnitt" eine höhere Geschwindigkeit als seine Eigengeschwindigkeit in der ruhenden "Balluhr" besitzt. Somit müsste doch auch die bewegte Uhr aus der Sicht der ruhenden gleich oft "ticken"?
Hoffe das ist ohen Skizze zu verstehen ...
Piereskop |
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