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ascer
BeitragVerfasst am: 20. Feb 2012 16:10    Titel:

GvC hat Folgendes geschrieben:
ascer hat Folgendes geschrieben:
m bleibt ja konstant, d.h. ich müsste einmal a und einmal -a haben?!


Das hatten wir doch schon! Da die Feder ihren Bewegungszustand nicht verändert - sie ist in Ruhe - wirkt auch keine Beschleunigung auf sie.


Ja sicher, das hatten wir schon, aber die Frage ist bei mir doch: Wie komm ich auf 1F wenn eben -keine- Beschleunigung wirkt?^^
GvC
BeitragVerfasst am: 20. Feb 2012 01:49    Titel:

ascer hat Folgendes geschrieben:
m bleibt ja konstant, d.h. ich müsste einmal a und einmal -a haben?!


Das hatten wir doch schon! Da die Feder ihren Bewegungszustand nicht verändert - sie ist in Ruhe - wirkt auch keine Beschleunigung auf sie.

ascer hat Folgendes geschrieben:
Aber wie komm ich denn dadurch darauf, dass 1F wirkt auf die Feder?


Auch das hatten wir schon. Ich kann mich nur wiederholen: Das siehst Du an der freigeschnittenen Feder.

Aber ich geb's auf. Da gibt es hoffentlich 'ne Menge Forenmitglieder, die Dir das besser erklären können als ich.
ascer
BeitragVerfasst am: 19. Feb 2012 20:27    Titel:

also mein Knackpunkt bei der Geschichte ist gerade noch: Wenn ich F vektoriell addiere, komme ich natürlich auf 0..aber die Feder hat doch eine Auslenkung.

m bleibt ja konstant, d.h. ich müsste einmal a und einmal -a haben?!

Aber wie komm ich denn dadurch darauf, dass 1F wirkt auf die Feder?
GvC
BeitragVerfasst am: 19. Feb 2012 16:52    Titel:

ascer hat Folgendes geschrieben:
Welches m und welches a zieh ich denn da heran?


Du hast selber bereits festgestellt, dass sich die Feder in Ruhe befindet. Welche Beschleunigung a wirkt also?

ascer hat Folgendes geschrieben:
Wie komm ich darauf, dass F tatsächlich nur 1F und nicht 2F ist?


Das zeigt Dir doch Dein Schnittbild.

Warum akzeptierst Du nicht die Methoden, die man Dir beizubringen versucht hat?
ascer
BeitragVerfasst am: 19. Feb 2012 14:59    Titel:

ja klar, die Vektoren addieren sich zu Null, aber das bedeutet doch nur, dass sich das Teil nicht bewegt..da halt keine der beiden Kräfte größer ist..?!

Die Auslenkung der Feder ist ja nicht Null, die ist ja messbar...

F = k * x

bzw m * a = k * x

Welches m und welches a zieh ich denn da heran? Wie komm ich darauf, dass F tatsächlich nur 1F und nicht 2F ist?
GvC
BeitragVerfasst am: 19. Feb 2012 12:37    Titel:

Kräfte sind Vektoren. Vektoren gleichen Betrages und entgegengesetzter Richtung addieren sich zu Null. Was im vorliegenden Beispiel auch verständlich ist, denn der (gedachte) Schnittpunkt an einer beliebigen Stelle der Feder bewegt sich ja nicht.
ascer
BeitragVerfasst am: 18. Feb 2012 21:09    Titel:

^^

das mag sein - magst du noch einen Erklärungsversuch starten?

Mir ist schon klar, wenn ich das freistelle, dass an der Feder nur die Kraft F wirkt, nur mir ist nicht klar, wenn halt an jedem Ende F wirkt und das in unterschiedliche Richtung, warum man dann nicht die Kräfte addiert?
GvC
BeitragVerfasst am: 18. Feb 2012 19:43    Titel:

Du hast, so scheint es, nichts, aber auch gar nichts verstanden.
ascer
BeitragVerfasst am: 18. Feb 2012 19:25    Titel:

Ja, das stimmt natürlich...aber ich dachte, direkt auf die Feder, in der Mitte, oder wie auch immer, müsste 2F wirken?

Ich zieh ja schließlich an jedem Ende mit F^^
Das müsste doch eigentlich dafür sorgen, dass meine Feder mit 2F ausgedehnt wird?
GvC
BeitragVerfasst am: 18. Feb 2012 19:21    Titel:

Hast Du schon mal was von Kräftegleichgewicht und von Freischneiden gehört? Schneide die Feder doch mal in der Mitte gedanklich auf. Welche Kraft muss dann am Schnittende wirken, F oder 2F?

http://de.wikipedia.org/wiki/Freischneiden
ascer
BeitragVerfasst am: 18. Feb 2012 18:55    Titel:

Vielen Dank für die Antwort!


Könntest du irgendwie nochmal erläutern warum F und 2F auf die Feder wirkt?

Bei Möglichkeit 1 sieht es doch so aus:

<= F <---F-E-D-E-R---> F =>

und bei Möglichkeit 2:

Wand ||---F-E-D-E-R---> 2F =>


wieso wirkt denn jetzt jeweils nur die Hälfte der der kumulierten Kräfte?
GvC
BeitragVerfasst am: 18. Feb 2012 14:05    Titel:

ascer hat Folgendes geschrieben:
Ich hab, kurzgefasst, gesagt: Bei Möglichkeit 2 wird die Feder stärker ausgedehnt.


Richtig. Auch die Begründung, dass bei Möglichkeit 2 die Kraft doppelt so groß ist wie bei Möglichkeit 1, ist richtig. Allerdings wirkt im ersten Fall die Kraft F, im zweiten Fall die Kraft 2F auf die Feder (nicht 2F und 4F). Das kannst Du selbst leicht erkennen, wenn Du die Feder mal freischneidest.
ascer
BeitragVerfasst am: 18. Feb 2012 12:08    Titel: Feder/Auslenkung -> Aufgabe

Hey Leute,


es gab eine Aufgabe, in der gefragt war, wie man eine Feder mit der Federkonstante k am längsten auslenken könnte.

2 Männer gleicher Stärke F sollen an der Feder ziehen.

Möglichkeit 1: Die Männer ziehen jeweils in entgegengesetzter Richtung, dabei fasst Person 1 am Anfang, Person 2 am Ende der Feder an.

Möglichkeit 2: Die Männer befestigen die Feder mit dem Anfang an einer Wand und ziehen beide in die gleiche Richtung am Ende der Feder.

Nun sollte man sich eine Möglichkeit aussuchen und seine Wahl begründen.



Ich hab, kurzgefasst, gesagt: Bei Möglichkeit 2 wird die Feder stärker ausgedehnt.
Begründung: Bei Möglichkeit 1 würden sich die Kräfte der Männer, da sie in verschiedene Richtungen ziehen, einfach nur addieren, d.h. die resultierende Kraft Fr, die die Feder ausdehnen würde, wäre gleich 2*F.

Bei Möglichkeit 2 hingegen, da sich die Wand nicht bewegt / nachgibt, zieht die Wand mit ihrer Normalkraft gegen den Zug der 2 Männer und zwar mit gleichem Betrag.
Das bedeutet, die 2 Männer ziehen mit 2*F in die eine Richtung und die Wand hält in die andere Richtung ebenfalls mit 2*F dagegen.
Damit würde bei Möglichkeit 2 genau 4*F auf die Feder wirken.




Ist das so korrekt?



grüße & danke im Vorraus,

ascer

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