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PhysikFricke
BeitragVerfasst am: 03. März 2012 17:24    Titel:

@Leonardo vom Winde: Ich meinte natürlich abgebremst. Augenzwinkern
Aber ich denke das die Abbildung einfach nicht die optimalste ist.
ESar
BeitragVerfasst am: 03. März 2012 12:48    Titel:

Danke für die Antworten. Ich glaube ich habs jetzt halbwegs raus.

Hab die Methode mit der linken und rechten Handregel jetzt mit dem 1. Bild des Schaubilds probiert..
Allerdings ist bei mir die Stromrichtung im Uhrzeigersinn (bei der linken UND bei der rechten). Weil beim Nordpol, müssen die Finger ja raus zeigen, weil die Feldlinien vom Nordpol rausgehen. Mit der linken Handregel wär der Daumen also (bei der Windung ganz rechts) oben.. Wie haben die das dort gemacht?
D2
BeitragVerfasst am: 03. März 2012 11:53    Titel:

Es geht immer einfacher. Nun muss dann anstatt einer unbekanter Spule (mit mehr als eine Windung) einen supraleitenden Ring nehmen, da sind die Ergebnisse eindeutig.

Wenn die Wicklungen der Spule sichtbar sind:

"Magnetfeld und Stromfluss

Folgende Merksätze können benutzt werden, um festzustellen, welches Ende einer Spule bei einem durch sie fließenden Gleichstrom einen magnetischen Nord- und welches Ende einen Südpol bildet (als Stromrichtung ist die technische Stromrichtung, d.h. vom Plus- zum Minus-Pol zu benutzen):
Schaut man auf ein Spulenende und wird dieses im Uhrzeigersinn vom elektrischen Strom durchflossen, so entsteht dort ein magnetischer Südpol.
Schaut man auf ein Spulenende und wird dieses gegen den Uhrzeigersinn vom elektrischen Strom durchflossen, so entsteht dort ein magnetischer Nordpol.
Umfasst man mit seiner rechten Hand die Windungen der Spule so, dass die Finger (außer dem Daumen) e n t l a n g
der Windungen jeweils in die technische Stromrichtung gerichtet sind, so zeigt der Daumen in die Richtung des magnetischen Nordpols der Spule." http://de.wikipedia.org/wiki/Spule_(Elektrotechnik)
Leonardo vom Winde
BeitragVerfasst am: 03. März 2012 00:55    Titel:

Nachti,

PhysikFricke hat Folgendes geschrieben:
Aber eigentlich hat er ja damit Recht, dass der Magnet abgestoßen wird, da die Induktionsspannung nach der Lenzschen-Regel ihrer Ursache entgegen wirkt.

dem würde ich widersprechen wollen! Im Schaubild ist die Spule nicht beschaltet und hat deshalb keinen Einfluss auf den Magneten. Wenn die Spule kurz geschossen wäre, würde die Induktionsspannung einen Strom durch die Spule treiben, die den Magnet abbremst. Abgestoßen würde bedeuten man hätte ein Perpetuum Mobile.

Diese Animation, unten auf der Site, finde ich doch sehr anschaulich:
http://www.leifiphysik.de/web_ph10/grundwissen/11grundvers/grundvers.htm

GN8 Leo
ESar
BeitragVerfasst am: 03. März 2012 00:11    Titel:

PhysikFricke hat Folgendes geschrieben:
Aber eigentlich hat er ja damit Recht, dass der Magnet abgestoßen wird, da die Induktionsspannung nach der Lenzschen-Regel ihrer Ursache entgegen wirkt. Folglglich kann man somit auch die Stromrichtung bestimmen, da man daher weis, auf welcher Seite der Spule der Nord/Süd-Pol liegt.


Genau. Gegeben ist somit der Nord und Süd-Pol der Spule, allerdings weiß ich nicht wie ich mit diesen Informationen auf die Stromrichtung komme..

@D2: Das ist mir ein bisschen zu hoch Big Laugh Das geht doch viel einfacher, sowie ich es meine oder nicht?
PhysikFricke
BeitragVerfasst am: 02. März 2012 23:46    Titel:

Aber eigentlich hat er ja damit Recht, dass der Magnet abgestoßen wird, da die Induktionsspannung nach der Lenzschen-Regel ihrer Ursache entgegen wirkt. Folglglich kann man somit auch die Stromrichtung bestimmen, da man daher weis, auf welcher Seite der Spule der Nord/Süd-Pol liegt.
D2
BeitragVerfasst am: 02. März 2012 23:35    Titel:

Es gibt rechtsdrehend und linksdrehend gewickelte Spulen.
Dies verkompliziert die Ermittlung der Stromrichtung in der Spule.
Die Stromrichtung wird üblicherweise mit einem Galvanometer ermittelt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Galvanometer

Man kann umgekehrt durch die Spule Gleichstrom von bekannter Stromquelle
schicken und beobachten ob der Magnet reingezogen oder rausgeschoben wird.
ESar
BeitragVerfasst am: 02. März 2012 22:02    Titel: Wie ermittelt man die Induktionsspannungsrichtung einer Spul

Meine Frage:
Hallo Leute !
Ich habe eine Frage zu diesem Schaubild: http://www.leifiphysik.de/web_ph10/grundwissen/11_lenzregel/ph-07b2.gif
Bei der Induktion ist es ja so, wenn der Magnet in die Spule eintritt, wird er abgestoßen, weil ein Strom in der Spule induziert wird, was wiederum ein magnetisches Feld hervorruft. So kann man ja leicht sagen, wo Norden und wo Süden bei der Spule ist.

Allerdings versteh ich nicht wie man auf die Induktionsstromrichtung kommt...

Meine Ideen:
Ich weiß, dass das irgendwie mit der rechten bzw. linken Handregel geht. Beim Norden verlassen die magnetischen Feldlinien die Spule und beim Süden gehen die Feldlinien "rein". Aber egal ob die Stromrichtung links oder rechts ist, in beiden Fällen kann man ja sagen, dass sie reinginge oder aber auch rausginge...
Wie ermittelt man die Stromrichtung, ich verstehs einfach nicht...

Danke euch vielmals.
Liebe Grüße

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