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bernio1986
BeitragVerfasst am: 30. Apr 2012 22:20    Titel:

Im nachhinein ist es relativ schwer Unsicherheiten zu bestimmen. Aber die meisten Messgeräte haben ja eine bestimmte Messunsicherheit die auf den Geräten oder im Datenblatt beschrieben sind.

Zuallererst musst du mal wissen um welchen Fehler es sich bei deiner Messung handelt. Die wichtigsten (oder praktisch relevantesten) sind der systematische Fehler und der Fehler der Messgeräte.

Für weiteres:Fehlerfortpflanzung auf wikipedia
da es zuviel wäre dies hier zu erläutern.
rubbeldiekatz
BeitragVerfasst am: 30. Apr 2012 22:00    Titel:

Ja, ist für die Hochschule und erst mein zweites Protokoll. Werde die Tipps berücksichtigen, danke.

Edit: Eins vielleicht noch. Wie würde eine Fehlerbetrachtung in diesem Falle aussehen?
bernio1986
BeitragVerfasst am: 30. Apr 2012 21:51    Titel:

Kein Problem

[OT]
Außerdem solltest du auf die Formatierung achten. Ich weiß nicht ob das ein Protokoll für die Hochschule ist aber z.B. sollten Bilder beschriftet sein. Also darunter sollte sowas wie:

Abb. 123456: Messwerte des Geschwindigkeitssensors in Abhängigkeit der Zeit mit zugehörigem quadratischen Fit

Und falls sich Tabellen darin finden sind diese darüber zu beschriften und jeweils die Größen zu beschreiben.

Außerdem wäre eine Betrachtung der Messunsicherheit ganz empfehlenswert.
[/OT]

Die Beschleunigung musst du übrigens deswegen abziehen, da ja die Hangabtriebskraft eine Beschleunigung hervorruft die entgegengesetzt zur Federkraft ist.

Noch viel Spaß

MfG
rubbeldiekatz
BeitragVerfasst am: 30. Apr 2012 21:29    Titel:

Holy shit, das könnte hinkommen!

http://i.imgur.com/0WMTA.png

Strecke passt vom ersten Eindruck her. Der Wagen ist ~58cm gefahren, wenn man s_end-s_anfang rechnet und die Geschwindigkeit sieht auch gut aus.

DANKE, du bist mein Held des Tages!
bernio1986
BeitragVerfasst am: 30. Apr 2012 21:18    Titel:

Ändere mal nur das Vorzeichen der rechten Spalte wo m/s² - Offset steht
rubbeldiekatz
BeitragVerfasst am: 30. Apr 2012 21:14    Titel:

Dann dreht sich alles nur um, aber bleibt so wie es ist.

Ich sehe gerade, dass im Skript für dieses Praktikum folgende Formel für die numerische Integration steht: http://i.imgur.com/i3A95.png

Müsste man nicht eher die Beschleunigungen addieren? So habe ich es auch gemacht und jetzt stehe ich hier mit meinem Problem.
bernio1986
BeitragVerfasst am: 30. Apr 2012 20:58    Titel:

Sorry hat ein wenig länger gedauert.

Probier mal das Vorzeichen für deine Beschleunigung zu ändern und schau was passiert.
rubbeldiekatz
BeitragVerfasst am: 30. Apr 2012 20:02    Titel:

Also im Versuch war eine schiefe Ebene, die ich mit Hilfe eines Wagenhebers rauf und runterschrauben konnte. Der Wagen wurde oben mit einem Magnetschalter gehalten. Der Ablauf war wie folgt: Sensor einschalten, 5 Sekunden warten und dann auslösen. Einmal ohne Feder. Im nächsten Durchgang mit Feder. Das Messgerät hat in g gemessen, das habe ich dann in m/s² umgerechnet. Passt bei dem Durchgang ohne Feder auch noch alles.


Das war das Versuchsskript (ab Seite 6 von 8 wirds erst interessant)


Und meine Messdaten für den Durchgang mit der Feder (in der .docx etwas runterscrollen)

Danke jetzt schonmal Hilfe
bernio1986
BeitragVerfasst am: 30. Apr 2012 19:41    Titel:

Beschreib doch bitte außerdem nochmal ganz genau den Versuch
bernio1986
BeitragVerfasst am: 30. Apr 2012 19:39    Titel:

Überprüf mal die Einheiten die dein Messgerät ausgegeben hat. Kannst du die Messdaten irgendwo hochladen dann schau ichs mir mal an

MfG
rubbeldiekatz
BeitragVerfasst am: 30. Apr 2012 19:31    Titel:

Hi und danke für deine Antwort.

Aber gilt die Hangabtriebsbeschleunigung nicht immer? Selbst wenn ich a zu Beginn auf 0 setze und dann integriere bekomme ich ein v-t-Diagramm, welches 3,5m/s als Endgeschwindigkeit hat. Das dann integriert gibt etliche Meter, die der Wagen dann gefahren sein soll, dabei waren es in echt nur 72cm.
So langsam bin ich am verzweifeln.
bernio1986
BeitragVerfasst am: 30. Apr 2012 18:41    Titel:

Hi

ich gehe mal stark davon aus, dass du den zweiten Polt (also den links unten) für deine Integration verwendet hast. Dabei ist nämlich die Beschleunigung immer positiv d.h. der Wagen wird immer schneller. Die Geschwindigkeit hat außerdem bei a=0 ein Maximum (und genau das soll die Berechnung auch liefern also mit der Rechnung scheint alles OK zu sein).

Versuch einfach mal die Beschleunigung am Anfang auf 0 zu setzen dann solltest du auch ein richtiges Ergebnis bekommen.

MfG
rubbeldiekatz
BeitragVerfasst am: 30. Apr 2012 16:38    Titel:

Habe vergessen zu erwähnen, dass die Feder direkt am Wagen befestigt war.

Skizze: i.imgur. com/S8yt3.png (Leerzeichen zwischen r. und com)
rubbeldiekatz
BeitragVerfasst am: 30. Apr 2012 16:29    Titel: Schiefe Ebene: Wagen mit Feder

Meine Frage:
Hallo,

ich soll ein Protokoll anfertigen zu einen Praktikumsversuch und bekomme es nicht hin. Ein Messwagen mit Beschleunigungssensor ist eine schiefe Ebene heruntergerauscht und hat dabei alle 10ms einen Wert erfasst. Nach einer gewissen Zeit wurde er dann von der Feder gebremst.

Meine Ideen:
Jetzt habe ich mittels numerischer Integration versucht die Geschwindigkeit-Zeit-Funktion zu ermitteln, aber irgendwie macht die Grafik für mich keinen Sinn, da der Wagen ja nach ca 0,72m zum stehen kam, bzw. die Richtung umkehren wollte. Die Geschwindigkeitskurve steigt aber die ganze Zeit über. Nach meinem Verständnis müsste sie ja wieder auf 0 fallen, wenn der Wagen steht.

Zur Anschauung: http://i.imgur.com/E67WA.png

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