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anonymer Spinner
BeitragVerfasst am: 25. Nov 2013 17:36    Titel:

Ja; das mit dem Auflösungsvermögen ist noch zusätzlich so eine Sche.
Je weiter die Teleskope auseinander stehen, desto besser kann man auflösen; das bedeutet aber gleichzeitig, dass man an Kohärenz verliert und eventuell gar nicht mehr richtig Interferometrie betreiben kann.

Das wird durch das Cittert-Zernicke Theorem verdeutlicht.
Und übrigens wird genau das benutzt um Interferometrisches "Imaging" zu betrieben, oder zum Beispiel um Sterndurchmesser zu bestimmen.
space82
BeitragVerfasst am: 28. Jun 2012 22:27    Titel:

nein, nein, smile
es war net gemeint

da ich von von solchen "Fachbegriffen" nicht allzuviel ahung habe

deshalb auch die Gleichheitszeichen weil ich die Fachbegriffe mit meinen "müsste deises sein" verknüpft habe.

DANKE für die links, da gibt es noch viel zu lesen

das Auflösungsvermögen von den zusammen geschalteten Spiegelteleskopen müssete besser sein, da der Durchmesser des Hauptspiegels jetzt der große virtuelle Spiegel ist?

man müsste bloss noch die Beugung an einer kreisförmigen Öffnung
"umgehen" um das Auflösungsvermögen zu verbessern wie mit einem Optischen Gitter oder der anpassung des Lochdurchmesser oder einer veränderung Wellenlänge
dd2
BeitragVerfasst am: 28. Jun 2012 21:23    Titel:

space82 hat Folgendes geschrieben:
WOW

sehr viel Fachwissen

damit hätte ich nicht gerechnet ...


Falls das nicht sarkastisch sein sollte: das kann man sogar in der Wikipedia nachlesen.

Ich kann wenig mit den Zeilen deines Posts anfangen, die ein Gleichheitszeichen enthalten. Schau mal hier nach:
Auflösungsvermögen von Spiegelteleskopen: http://de.wikipedia.org/wiki/Spiegelteleskop#Aufl.C3.B6sungsverm.C3.B6gen
Interferenz: http://de.wikipedia.org/wiki/Interferenz_%28Physik%29

Die effektive (d.h. wirksame) Entfernung hängt davon ab, in welchem Winkel die Verbindungslinie zwischen den Instrumenten und die Beobachtungsrichtung zueinander stehen - wenn das 90° sind, ist die gesamte Entfernung zwischen den Teleskopen wirksam, wenn das hintere genau durch das vordere hindurchschaut, ist der effektive Abstand 0. Mathematisch:
space82
BeitragVerfasst am: 28. Jun 2012 13:04    Titel:

WOW

sehr viel Fachwissen

damit hätte ich nicht gerechnet

Interferenzbild = Übereinanderlagern der Lichtsingnale der einzelnen Teleskope ?

Phasenlage der Strahlung = Wellenüberlagerrung ?

effektiven Entfernung der Teleskope = entfernung zueinander ?

Auflösungsvermögen = vom Spiegelduchmesser abhngig

habe ich es so richtig verstanden
dd2
BeitragVerfasst am: 28. Jun 2012 07:31    Titel:

Hallöchen space82,

bei Lichtteleskopen ist der Abstand schon von Bedeutung, da alle beteiligten Einzelinstrumente auf den selben Schrim abbilden müssen (die Brennweite ist hier eine Einschränkung), damit die Wellen der verschiedenen Instrumente miteinander interferieren können. Damit als Interferenzbild was sinnvolles herauskommen kann, muss die auch Phasenlage der Strahlung justiert werden können.

Das (maximale) Auflösungsvermögen des virtuellen Teleskops hängt von der effektiven Entfernung der Teleskope ab wie das (maximale) Auflösungsvermögen eines einzelnen Teleskopes von dessen Durchmesser abhängt.
space82
BeitragVerfasst am: 26. Jun 2012 21:05    Titel:

- unabhämgig vom Abstand auch bei Lichtteleskopen

- in Echtzeit per Glasfaser
aber in Echtzeit, ist dann doch wieder abhänig vom Abstand, denn umsoweiter auseinander die Teleskope sind, umso länger brauche die Lichtsignale.

space82
Wie funktioniert das Zusammenschalten der Teleskope zu einem "virtuellen Großteleskop" ?

DrStupid
zu einem Bild überlagert werden?

space82
Wie macht mann das?

Wie ist dann die Auflösung eines "virtuellen Großteleskop" ?



Wie macht mann das?
DrStupid
BeitragVerfasst am: 26. Jun 2012 20:21    Titel: Re: virtuelle Teleskopöffnung

space82 hat Folgendes geschrieben:
Wie weit können Teleskope maximal auseinander stehen (ähnlich wie bem VLT-Teleskop), um noch durch zusammenschalten der Teleskope zu einem "virtuellen Großteleskop" verbunden zu werden


Sie sollten in einem gemeinsamen sichtbaren Universum liegen.

space82 hat Folgendes geschrieben:
welche Probleme tauchen dabei auf?


Das Problem liegt bei der Datenübertragung. Bei Radioteleskopen können die Daten der einzelnen Teleskope gespeichert und anschließend offline übertragen und ausgewertet werden. Dabei spielt der Abstand zwischen den Teleskopen so gut wie keine Rolle. Bei Infrarot- oder gar Lichtteleskopen ist das meines Wissens nicht möglich. Hier müssen die Signale online übertragen und in Echtzeit zu einem Bild überlagert werden. Je weiter die Teleskope voneinander entfernt sind, um so größer ist der technische Aufwand, den man dabei treiben muss.
space82
BeitragVerfasst am: 25. Jun 2012 20:58    Titel: virtuelle Teleskopöffnung

Guten Abend

Ich habe zwei Fragen zu Teleskopen die zusammengeschaltet werden.

Wie weit können Teleskope maximal auseinander stehen (ähnlich wie bem VLT-Teleskop), um noch durch zusammenschalten der Teleskope zu einem "virtuellen Großteleskop" verbunden zu werden und welche Probleme tauchen dabei auf?

Wie funktioniert das Zusammenschalten der Teleskope zu einem "virtuellen Großteleskop" ?

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