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| DrStupid |
Verfasst am: 18. Okt 2012 21:21 Titel: Re: Bremsweg bei verschiedenen Massen |
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| m@t hat Folgendes geschrieben: | Dritte Überlegung:
Die größere Masse bringt eine größere Haftreibung/Rollreibung mit sich. Diese größere Reibung erhöht den Wert soweit, dass dieser die Gewichtsunterschiede kompensiert und die Fahrzeuge den gleichen Bremsweg haben. |
Das ist korrekt. Wenn man von einer Druckabhängigkeit des Reibungskoefizienten absieht und die Bremskraft nicht künstlich begrenzt wird (z.B. um eine Überhitzung der Bremsen zu vermeiden), dann ist der Bremsweg von der Masse unabhängig. |
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| m@t |
Verfasst am: 18. Okt 2012 20:31 Titel: |
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Also wäre demnach die erste Überlegung bereits die richtige gewesen und der Gegenspruch (Überlegung 2) wäre dann wahrscheinlich richtig gewesen, wenn die Bremskraft aus den identischen Voraussetzungen ausgeschlossen wäre.
Vielen Dank schon mal für die helfende Antwort. |
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| Rmn |
Verfasst am: 18. Okt 2012 20:26 Titel: |
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Die Beschleunigung a ist ist durch a=F/m gegeben (Newton II). Für eine konstante Beschleuniung a gilt dann
d.h. für gleiche Bremskraft, hat das Fahrzeug mit einer größeren Masse eine längere Bremsstrecke. |
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| m@t |
Verfasst am: 18. Okt 2012 20:18 Titel: Bremsweg bei verschiedenen Massen |
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Meine Frage: Bei einer einfachen kleinen Aufgabenstellung kam es zu kleinen "Streitigkeiten". Vielleicht kann hier jemand helfen.
Nun die Frage:
Welches Fahrzeug hat bei sonst gleichen Voraussetzungen einen längeren Bremsweg, Fahrzeug 1 mit einer Masse von 2,2 Tonnen oder Fahrzeug 2 mit einer Masse von 3,5 Tonnen?
Meine Ideen: Erste Überlegung war:
Fahrzeug 2 (3,5t) hat einen längeren Bremsweg, da bei gleicher Bremskraft (also die völlig identischen Voraussetzungen) mehr Zeit benötigt wird größere Massen abzubremsen. -> Gleiche Geschwindigkeit, mehr Zeit -> längerer Weg
Zweite Überlegung war:
Die Formel für die Berechnung des Bremswegs ist nicht Abhängig von der Masse ->
Oder gibt es eine Formel für die Berechnung, die masseabhängig ist?
Dritte Überlegung:
Die größere Masse bringt eine größere Haftreibung/Rollreibung mit sich. Diese größere Reibung erhöht den Wert soweit, dass dieser die Gewichtsunterschiede kompensiert und die Fahrzeuge den gleichen Bremsweg haben.
Was wird nun der richtige Ansatz bzw. die richtige Lösung sein? |
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