| GvC |
Verfasst am: 22. Okt 2012 13:40 Titel: |
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Jetzt geht er bei mir auch. Vorher kam immer eine Fehlermeldung.
Es ist wichtig zu wissen, dass wegen der Strom-/ Spannungsbeziehung am Kondensator
sich die Spannung am Kondensator nicht sprunghaft ändern kann, denn das würde einen unendlich hohen Strom erfordern, den keine Spannungsquelle zu liefern imstande ist. Die Spannungsquelle hat einen Innenwiderstand, die Zuleitungen sind widerstandsbehaftet, und möglicherweise wird sogar ganz bewusst noch ein Widerstand in Reihe geschaltet, wie im Schaltbild zum Experiment Lade-/ Entladevorgang zu erkennen ist. (Wenn dieser Widerstand wie im vorliegenden Beispiel sehr groß ist, sind der Innenwiderstand der Spannunsgquelle und der Leitungswiderstand vernachlässigbar.)
Wenn also die R-C-Reihenschaltung an die Spannung U gelegt wird, wird im ersten Moment die Spannung am Kondensator null sein (sie kann sich ja nicht sprunghaft ändern). Laut Maschensatz muss deshalb die gesamte Versorgungsspannung U am Widerstand abfallen. Der Anfangsstrom ist deshalb nach ohmschem Gesetz I0=U/R. Da dieser Strom fließt, wird der Kondensator aufgeladen. Die Spannung am Kondensator steigt. Laut Maschensatz wird der Spannungsabfall am Widerstand immer geringer, nach ohmschem Gesetz wird deshalb der Strom immer geringer. Das geht so lange, bis die Spannung am Kondensator genauso groß ist wie die Spannung der Spannungsquelle. Laut Maschensatz fällt dann am Widerstand keine Spannung mehr ab, und laut ohmschem Gesetz fließt dann auch kein Strom mehr. Wenn kein Strom mehr fließt, wird der Kondensator auch nicht weiter aufgeladen.
Fazit: Beim Aufladevorgang wächst die Kondensatorspannung kontinuierlich von null auf U, der Strom dagegen sinkt kontinuierlich von U/R auf null. |
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