| szabo |
Verfasst am: 29. Okt 2012 17:35 Titel: |
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Hallo,
ich habe mir einen Abschnitt in der von dir angegebenen Arbeit angeschaut, in welchem von Autoaktivierung gesprochen wird und finde den Begriff etwas unglücklich gewählt. Mit PET hat er im allgemeinen Sinne auch nichts zu tun, da es sich in der angegebenen Arbeit um Schwerionenstöße mit organischem Gewebe dreht, wobei PET eher etwas wie ein glücklicher Nebeneffekt ist. Genaues kann ich aber dazu nicht sagen, da ich die Arbeit nciht in ihrer vollen Gänze gelesen habe, aber zurück zum Begriff: was der Autor damit ausdrücken wollte ist etwas, das bei Kernreaktionen in der Regel stattfindet:
Betrachtet man eine Kernreaktion, z.B. aus der angegebene Arbeit:
so kommt es in der Regel vor, dass sich die Reaktionsprodukte nicht in einem stabilen Zustand befinden und ihrerseits wieder zerfallen. Die angegebenen Isotope zerfallen hierei in einem -Zerfall, womit in der Arbeit dann PET betrieben wird. Ich denke der Begriff der Autoaktivierung wurde hierbei verwendet, da die Reaktionsprodukte von sich aus als Strahlungsquelle fungieren und nicht von außen eingefügt wurden. Im Gegensatz dazu kann man hierbei aber nicht von einer "Von-Selbst-Aktivierung" sprechen, da die Aktivierung wie oben beschrieben durch die von außen eingebrachten Ionen realisiert wurde.
Ich hoffe, ich konnte für ein wenig Klarheit sorgen.
LG szabo |
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