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Systemdynamiker
BeitragVerfasst am: 19. Jan 2013 08:04    Titel: Rollreibung

In der Mechanik idealisiert man die Aufgabenstellungen, um auf einfache Lösungen zu kommen. Leider wird daneben auch viel Unsinn erzählt.

Bei eine Walze, die auf einer Unterlage abrollt, kann man für die Wechselwirkung Walze-Unterlage eine Normalkraft, eine Haftreibungskraft (allgemein: Trockenreibung mit den Zuständen haften oder gleiten) und ein Rolldrehmoment einführen (allgemein sind sechs skalare WW möglich: drei Kraft- und drei Drehmomentenkomponenten). Würde man eine Rollreibungskraft einführen, käme man in Konflikt mit der Energie- und der Impulserhaltung.

Zu diesem Problem habe ich ein Video gemacht: https://www.youtube.com/watch?v=YQOtCuMDZJk
Namenloser324
BeitragVerfasst am: 17. Jan 2013 21:37    Titel: Rollreibung

Ich bin mehr und mehr verwirrt.
Z.B. bei einem Zylinder der auf einer rauen Unterlage rollt sollte sich, sofern die Rollbedingung gilt, ja Haftreibung auf der Kontaktlinie(idealisierung) einstellen(da Geschwindigkeit im Kontakt gleich Null bezogen auf Boden) und daher keine Reibarbeit anfallen, oder? Wieso gibts dann immer mal wieder in sowelchen Aufgaben den Rollwiderstandskoeffizienten bzw. wofür ist er gut? Laut wiki ja scheinbar für reale Körper(welche deformiert werden) und nicht für ideale, wie sie überlicherweise in Aufgaben angenommen werden.

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