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Systemdynamiker
BeitragVerfasst am: 07. Feb 2013 07:59    Titel: Kräfte

Eigenkraft ist so unsinnig wie ein schwarzer Schimmel. Kräfte sind Einwirkungen auf einen Körper, die dessen Beschleunigung verursachen. Zieht man einen Körper an einem Seil hoch, wirken die Gewichtskraft und die Seilkraft auf den Körper ein.

Die Arbeit einer Kraft ist dann die mechanisch ausgetauschte Energie. Hebt man mittels Seil einen Körper hoch, wirken zwei Kräfte auf den Körper ein: die Seilkraft und die Gewichtskraft. Die Arbeit der Seilkraft ist dann positiv und die Arbeit der Hubkraft negativ. Nun setzt man die Arbeit der Seilkraft (bei quasistatischer Verschiebung) gleich der Änderung der potentiellen Energie und redet danach nicht mit über die Arbeit der Gewichtskraft.

Diese Geschichte (was genau sind Kräfte, Arbeit als Grösse, die über eine Kraft oder ein Drehmoment zu definieren ist, Sonderstellung der Gewichtskraft) wird in den meisten Phyikkursen ungenau oder im schlimmsten Fall falsch dargestellt.

In meiner Vorlesung versuche ich die Begriffe so präzis wie möglich darzustellen, z.B. http://www.youtube.com/watch?v=iUN3X3JkLIM
planck1858
BeitragVerfasst am: 07. Feb 2013 06:59    Titel:

Hi,

wie ist denn die Arbeit physikalisch definiert?
Thommy
BeitragVerfasst am: 07. Feb 2013 04:35    Titel: Hubarbeit

Verstehe die Formel zur Berechnung der Hubarbeit nicht ganz:

Müsste nach Newton nicht ein Kräftegleichgewicht zwischen der Gravitation und der Eigenkraft herrschen, wenn doch gilt. Demnach ist die Resultierende Null und damit auch keine Änderung des Ortes möglich.

Die Schwerkraft und Eigenkraft sind gerade entgegengesetzt gleich groß, demnach wird nach der Formel der Körper so stark nach oben beschleunigt, wie ihn die Erde nach unten beschleunigt. Würde eine Bewegung als solche verstehen, dass sich der Abstand Körper-Erde erst dann vergrößert, wenn die Eigenkraft größer als die Schwerkraft ist ().

Hoffe mir kann jemand meinen Denkfehler aufzeigen.

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