| ein Gast! |
Verfasst am: 14. Nov 2013 14:33 Titel: Integralbegriff der Physik: Lebesgue vs. Riemann |
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Hallo,
beginnen möchte ich mit diesem Zitat (Goldhorn/Heinz, Mathe für Physiker):
| Zitat: | | Schon mehrfach ist es angeklungen, dass die in den Kapiteln 3, 11, 14 und 15 entwickelte klassische Integrationstheorie in vieler Hinsicht unbefriedigend ist. Mathematiker und Physiker sind sich heute einig, dass die Theorie von Lebesgue praktisch überall in Analysis und mathematischer Physik die angemessene Grundlage für den Umgang mit Integralen bildet |
Meine Frage ist nun: Tritt diese "Unbefriedigung" auch für Theoretische Physiker an irgendwelchen Stellen deutlich zum Vorschein und versperrt ihnen den weiteren Weg?
Genauer: Gibt es Stellen in der Physik, an denen man fortlaufend aktiv die Rechenmethoden der Lebesgue-Theorie anwenden muss, so wie man zB. die (Rechen-)Methoden der Funktionalanalysis in der Quantenmechanik anwendet?
Ich habe die (Lesbesgue-)Integrale in der Quantenmechanik, nachdem ich 'geglaubt' habe das sie existieren und das richtige Ergebnis liefern ohne Probleme als Riemann-Integrale behandeln können, ich musste also keine für mich neuen Rechenmethode anwenden. |
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