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| Steffen Bühler |
Verfasst am: 22. Nov 2013 15:52 Titel: |
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Der Grund ist der hohe Wirkwiderstand, der ja fast im Bereich des Blindwiderstands liegt!
Aber doch mal eine kleine Rechnung zur Veranschaulichung:
Angenommen, Ihr hättet zunächst 0,314 Ohm Blindwiderstand gehabt, dann ergibt das einen Scheinwiderstand von knapp 0,6 Ohm.
Nun nehmt Ihr nur noch 2/3 vom Blindwiderstand, da bleiben 0,21 Ohm übrig. Die ergeben dann einen Scheinwiderstand von 0,54 Ohm. Der geht also nur 10% in die Knie (und so auch Eure gemessene Spannung), auch wenn der interessierende Blindwiderstand (und damit Eure Induktionsspannung) ja 33% kleiner ist.
Viele Grüße
Steffen |
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| Spulenhans |
Verfasst am: 22. Nov 2013 15:42 Titel: |
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Danke schonmal und Tut mir Leid, habs übersehen
50Hz sind richtig, wir haben eine Windungsdichte von 485 Windungen/m und haben die erste Messung mit l=0,75m also 364 Windungen und die zweite Messung mit l=0,50m also 243 Windungen gemacht.
Wie ist denn die gerine Änderung unser gemessenen Spannung physikalisch zu erklären, möglichst ohne große Rechnung, da dies bei uns nicht gefragt ist?
Gruß
Spulenhans |
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| Steffen Bühler |
Verfasst am: 22. Nov 2013 15:28 Titel: |
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Willkommen im Physikerboard!
Du hast zwar nicht verraten, bei welcher Frequenz Ihr gemessen habt, aber ich gehe mal von 50 Hz aus. Dann ist der Blindwiderstand wL=0,314 Ohm (wobei Du auch nicht verrätst, bei welcher Windungszahl die Induktivität die angegebenen 1mH beträgt).
Was Ihr bei Euren Messungen als Induktionsspannung nehmt, ist die Spannung, die am Scheinwiderstand Z=R+jwL abfällt! Die Induktionsspannung, die Euch interessiert, fällt aber am Blindwiderstand ab. Also müsst Ihr die zunächst ausrechnen.
Viele Grüße
Steffen |
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| Spulenhans |
Verfasst am: 22. Nov 2013 15:10 Titel: Versuch: Selbstinduktion mit veränderten Windungszahlen |
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Meine Frage: Wir haben eine reale Spule am Stromnetz angeschlossen und messen in 0,5A Schritten die selbstinduzierte Spannung von 1A-8A. Das gleiche wird noch einmal wiederholt jedoch mit einer Windungszahl die 2/3 der ersten Windungszahl entspricht. Trägt man beide U(ind) gegen I auf und zieht jeweils eine Ausgleichsgerade so erkennt man kaum einen Unterschied für N=100% bekommen wir y=1,4906x-0,0072 und für N=66,7% y=1,4733x+0,0675. (U(ind) auf Y-Achse, I(eff) auf X-Achse).
Unabhängig von den genauen Werten, warum verändert sich die induzierte Spannung(so stark/schwach)? Könnte sie auch gleich gewesen sein und durch verschiedene Fehler haben wir das Ergebnis beeinflusst und wenn ja, warum?
Hoffe das Problem ist klar geworden, vielen Dank!
Meine Ideen: Meiner Meinung nach müsste sich die induzierte Spannung um den Faktor 2/3 verringern, da die Induktivität abhängig von der Windunszahl ist. Dieser Faktor stimmt auch für die Berechnung der Spannung an einer idealen Spule überein. Mit Hilfe von L=1mH=(\mu 0*N²*A/l)* dI/dt und U(ideale Spule)=L*2\pi *f*I(eff)*\sqrt{2} lässt sich dies berechnen. Jedoch arbeiten wir mit einer realen Spule des Widerstandes R=0,5Ohm. |
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