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Sirius
BeitragVerfasst am: 25. Jan 2014 18:24    Titel:

Ok, danke. Dann werd ich das ganze auch nur höchstens im Hinterkopf behalten.
Namenloser324
BeitragVerfasst am: 25. Jan 2014 18:20    Titel:

Ja, ich fand die auch nicht sonderlich erhellend und da die in der Theorie auch keine weitere Bedeutung hat, hat mich der Formalismus auch nicht sonderlich interessiert.
Sirius
BeitragVerfasst am: 25. Jan 2014 18:18    Titel:

Namenloser324 hat Folgendes geschrieben:
Steht nicht im Nolting, den du, wenn ich mich recht entsinne, ebenso nutzt, dass der Routh-Formalismus eigentlich keinen Vorteil aufweist?

Ja, du hast Recht.
Im Goldstein steht dazu aber z.B., dass man mit dem Routh-Formalismus die Vorteile der Hamilton'schen Gleichungen bei zyklischen Koordinaten mit den "Annehmlichkeiten der Lagrange'schen Gleichungen für die nicht-zyklischen" kombiniert (was auch immer das bedeuten soll). Des Weiteren wird erwähnt, dass die Routh-Funktion bei komplexen Fällen ihre Vorteile hat und daher vor allem in Ingenieursanwendungen zum Einsatz kommt.
Ich finde die Methode jedenfalls eher verwirrend.
TomS
BeitragVerfasst am: 25. Jan 2014 18:12    Titel:

Ich höre zum ersten Mal davon; kurzes Googeln zeigt, dass es sich bei den Verfahren eben um eine Mischform aus beiden Formalismen handelt. Wenn es Vorteile hätte, würde man es häufig nutzen ...
Namenloser324
BeitragVerfasst am: 25. Jan 2014 18:01    Titel:

Steht nicht im Nolting, den du, wenn ich mich recht entsinne, ebenso nutzt, dass der Routh-Formalismus eigentlich keinen Vorteil aufweist?
Sirius
BeitragVerfasst am: 25. Jan 2014 17:50    Titel: Routh-Formalismus

Ich frage mich, wo der Vorteil des Routh-Formalismus gegenüber dem Hamilton-Formalismus beim Lösen der Bewegungsgleichungen liegt.
Angenommen man hat ein System mit 4 Freiheitsgraden und den gen. Koordinaten q1,...,q4. Jetzt seien q3 und q4 zyklisch, d.h. sie kommen nicht in der Lagrange-Funktion vor. Diese hat dann die Form:



Wenn ich jetzt daraus die Hamilton-Funktion konstruiere, hat diese ja die Form:



Will ich das System lösen, hab ich effektiv noch 6 DGLs erster Ordnung zu lösen.
Stell ich statt der Hamilton-Funktion die Routh-Funktion auf, so hat diese die Form:



Hier habe ich dann noch 2 DGLs erster Ordnung und 2 DGLs zweiter Ordnung zu lösen.

Wo soll hierbei der Vorteil liegen? Der einzige Vorteil, den ich sehe ist der, dass man die Routh-Funktion evtl. einfacher aufstellen kann, weil man in obigem Beispiel nur zwei der 4 generalisierten Geschwindigkeiten durch die zugehörigen Impulse ausdrücken muss.

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