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stereo
BeitragVerfasst am: 29. Jan 2014 16:03    Titel:

Namenloser324 hat Folgendes geschrieben:

Beim Entladen gilt U(t) = U0*exp(-t/tau) und dann entsprechende Logik


Nimm diese Formel und setze U(t) = 0 , das gilt wenn U0 oder die e-Funktion gleich 0 ist. Aber U0 nicht 0 (sonst würde keine Entladung stattfinden) und die e-Funktion wird auch nie 0. Jedoch ist der Grenzwert



Also ist der Kondensator theoretisch nie vollständig entladen.
Namenloser324
BeitragVerfasst am: 29. Jan 2014 12:17    Titel:

Der Spannungsverlauf beim laden entspricht:

U(t) = U_0 *(1-exp(-t/(tau)))

für t = 5*tau ist U(t) = U_0*(1-exp(-5)) ~= U0*(1-0.007), also sehr nahe bei U0.

Beim Entladen gilt U(t) = U0*exp(-t/tau) und dann entsprechende Logik
nirog
BeitragVerfasst am: 29. Jan 2014 11:57    Titel:

Danke!

Wie könnte man denn anhand einer Formel zeigen, dass der Kondensator technisch nach jeweils 5*tau geladen oder entladen ist, aber physikalisch nie?

LG
Steffen Bühler
BeitragVerfasst am: 29. Jan 2014 11:28    Titel: Re: Verständnis zur Zeitkonstante tau

Herzlich willkommen im Physikerboard!

nirog hat Folgendes geschrieben:
Evtl 300/5 = 60s?


So kenne ich es auch als Faustformel. Nach 5 mal tau ist ein Kondensator praktisch entladen - theoretisch natürlich nie!

Viele Grüße
Steffen
nirog
BeitragVerfasst am: 29. Jan 2014 11:09    Titel: Verständnis zur Zeitkonstante tau

Meine Frage:
Hallo zusammen.
Mir fehlt das Verständnis zum Lösen folgender Aufgabe.

Es soll ein Kondensator mit einer Kapazität C=0,001F mit einer Spannung U=10 V entladen werden.
Die Frage ist nach dem Widerstand R, damit der Kondensator nach t=300s entladen ist.

Kann ich aus den 300s nun ableiten, wie groß tau ist?


Meine Ideen:
Evtl 300/5 = 60s?

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