| yellowfur |
Verfasst am: 05. Feb 2014 12:12 Titel: |
|
Beim Rechnen ist es oft lästig, wenn man sich zum Beispiel überlegen muss, zu welchem Zeitpunkt ein ausgedehnter Körper mit einem anderen wechselwirkt (wie groß ist der Radius, ist die Oberfläche glatt oder rau etc).
Deswegen versucht man so oft wie möglich die Vereinfachung zu machen, dass all die Masse in einem Punkt mit vernachlässigbarem Radius vereint ist. Das stimmt umso besser, je größer die betrachtete Größenskala relativ zum tatsächlichen Radius des Objektes ist.
Man sagt also Punktmasse und meint: alles symmetrisch (Kugel), mit Masse und kein Radius, damit das Rechnen erleichtert ist.
Gegenbeispiel: Berücksichtigt man beim Stoß zweier Kugeln deren physikalische Ausdehnung, so findet man, dass es unter anderem vom Stoßparameter (Versatz der Kugelzentren zueinander beim Auftreffen) abhängt, wie die Kugeln sich nach dem Stoß weiterbewegen.
Vernachlässigt man deren Ausdehnung, gibt es keinen Stoßparameter (die Massenpunkte treffen aufeinander oder eben nicht, es gibt kein "halbes" Auftreffen) und es hängt nur vom Impulsvektor der beiden Objekte ab. |
|