| Autor |
Nachricht |
| TomS |
Verfasst am: 15. Jul 2014 05:37 Titel: |
|
Man macht das so, wie es eben gerade praktisch ist.
Wenn man die lineare Näherung
benutzt, dann legt man den Nullpunkt bei h=0 fest, also je nach Problemstellung.
Wenn man das Newtonsche Gravitationspotential
nutzt, dann betrachtet man üblicherweise andere Probleme, z.B. Keplerorbits von Planeten. Da ist aber die Konvention, dass ein ruhender Planet im Unendlichen eine verschwindende Gesamtenergie und damit auch eine verschwindende potentielle Energie hat, praktischer. |
|
 |
| jh8979 |
Verfasst am: 14. Jul 2014 23:17 Titel: |
|
Das ist reine (allgemein gebräuchliche) Konvention. Man kann den Nullpunkt des Potentials auch irgendwo anders hinlegen (z.B. nach Berlin, auf den Mount Everest, in die Sonne, ..).
PS: Und man legt ihn auch gern woanders hin, z.B. wenn man sich Nahe der Erdoberfläche befindet und die Kraft als homogen annehmen kann, dann ist es sinnvoll den Nullpunkt auf die Erdoberfläche zu legen, denn dann ist Epot=m*g*h, wobei h einfach die Höhe über dem Erdboden ist. |
|
 |
| tirf |
Verfasst am: 14. Jul 2014 21:25 Titel: Nullpotential im Gravitationsfeld |
|
Meine Frage: Hallo ....
Es wäre nett, wenn mir jemand (ausführlich) erklären und begründen könnte, warum das Nullpotential im Gravitationsfeld der Erde in die Unendlichkeit gelegt wird. Das bedeutet, dass die Potentielle Energie einen negativen Wert hat.
Vielen Dank :)
Meine Ideen: Dies ist je im Gegensatz zum (als homogen angesehenen) Gravitationsfeld in Erdnähe. |
|
 |