| sax |
Verfasst am: 23. Jan 2006 23:47 Titel: |
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Es gibt diverse Mikrofon und Lautsprechertypen.
Nehmen wir z.B. das Kondensatormikrofon. Dieses besteht aus im wesentlichem aus einer, mit leitfähigem Material beschichteten, Membran, welche zusammen mit einer Gegenelektrode in ca 30µm Abstand, einen Plattenkondensator bildet.
Durch eintreffenden Schall schwingt die Membran, und der Abstand Membran-Gegenelektrode verändert sich. Durch diese Abstandsänderungen ändert sich auch die Kapazität des Kondensators. Was das für einen Einfluß auf den Stromfluß hat, hängt von der Beschaltung des Mikrofons ab. Im allgemeinen wird das Mikrofon so konstruiert, dass im relevanten Frequenzbereich möglichst gar kein Strom fließt, so daß die Ladung Q im Kondensator Konstant bleibt.
Die Beziehung zwischen Ladung des Kondensators, Spannung und Kapazität ist:
(1)
Die Kapazität eines Plattenkondensators ist:
Wenn wir sagen ist der Abstand zwischen Gegenelektrode und Membran, wenn das Mikron in der Ruhestellung ist und sei die mittlere Auslenkung der Membran zum Zeitpunkt t, gilt:
Eingesetzt in (1) ergibt dies:
Der erste Term ist die Spannung des Mikrofons ohne Schall, der zweite ist
die durch den Schall verursachte Abweichung von dieser. Diese Abweichung ist die Meßgröße. Diese ist proportional zur Auslenkung der Membran und damit auch proportional zum Schalldruck. Ein Stromfluß ist eher ein unerwünschter Nebeneffekt. Wenn die Vorspannung des Mikrofons durch eine externe Spannunquelle angelegt ist, und du die Membran auslenkst und dann festhält, relaxiert die momentane Spannung am Mikrofon langsam wieder zu ihrem Ursprünglichem Wert.
Dazu muß Strom fließen, im Ruhezustand fließt gar kein Strom, durch das Auslenken flißen Ladungen in den Kondensator(bzw. aus ihm ab), bis die Spannung wieder den Wert erreicht
Dieser Strom wird erst größer und dann wieder kleiner.
Wie das bei anderen Mikrofonen oder bei Lautsprechern ist, weiß ich nicht genau. |
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