| Brillant |
Verfasst am: 05. Mai 2015 22:44 Titel: |
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Da will ich als auch Nicht-Physiker mal einen Erklärungsversuch wagen.
Man nehme einen zylinderförmigen Gegenstand, eine Schnur und einen Planeten.
Nun befestige man ein Ende der Schnur am Gegenstand und wickle sie in Kreisbahnen um ihn, bis nur noch ein Zipfel zum Festhalten übrig bleibt.
Dann nehme man den Planeten, stelle ihn unter den Gegenstand wegen der Gravitation, hält den Schnurzipfel fest und lässt den Gegenstand los.
Der möchte zum Planeten und rollt dabei die Schnur ab, was ihn in Drehbewegung versetzt. Wenn die Schnur vollständig abgerollt ist, wird sie wegen der Drehbewegung und Trägheit des Gegenstandes in der anderen Wickelrichtung wieder aufgerollt,
Da der nicht-aufgerollte Teil der Schnur dabei kürzer wird, entfernt sich der Gegenstand wieder vom Planeten, seine Rotationsgeschwindigkeit wird geringer, weil er ja eigentlich lieber zum Planeten hin als von ihm weg möchte.
Das schafft er dann ja auch, denn er stoppt seine Drehbewegung, ändert die Richtung und beginnt wie am Anfang, wieder die Schnur abzurollen. Bei jeder Umkehr bleibt ein längeres Stück der Schnur abgerollt und der Weg zum Planeten und zurück wird immer kleiner.
Dieses Hin und Her zum und vom Planeten läuft eine Weile, bis der Gegenstand seinen Willen durchgesetzt hat und so nah am Planeten ist, wie die vollständig abgerollte Schnur es zulässt.
Ein Mensch, der den Schnurzipfel festhält, kann den Gegenstand genau in dem Moment vom Planeten zurückreissen, wenn er ihm am nächsten ist. Das bringt dem Gegenstand Energie für seine Aufwärtsbewegung und die Schnur wird wieder vollkommen aufgerollt so wie beim Start.
Der Mensch kann dieses Hin und Her über lange Zeit ausdehnen. Viel länger, als wenn er nicht reissen würde.
Doch Menschen werden müde und der Gegenstand kommt dem Planeten dann doch so nahe, wie es die Unterlage erlaubt, auf der er abgelegt wird. Das JoJo siegt also immer, es kann nur etwas dauern. |
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