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TomS
BeitragVerfasst am: 21. Sep 2015 12:18    Titel:

Penrose ist absolut empfehlenswert, verlangt aber Durchhaltevermögen und abstraktes Denken. Man bekommt eine weichgespülten Phrasen wie in 'zig anderen populärwissenschaftlichen Büchern.

Halte ich für richtig. Besser, man erklärt etwas korrekt, mit dem Risiko, dass es nicht jeder versteht, als dass man etwas falsch erklärt, mit dem Risiko, dass das dann jeder versteht und glaubt ....
Jayk
BeitragVerfasst am: 21. Sep 2015 00:33    Titel:

Es gibt nur ein einziges Buch, das maximales Niveau mit minimalen Voraussetzungen vereint, und das ist der Penrose "The Road To Reality".
An abstrakter Mathematik gibt's die volle Ladung, aber es wird alles im Buch erklärt (auf den ersten paar hundert Seiten – mit vielen tollen Bildchen!).

Brian Greene habe ich das erste Mal in der neunten Klasse gelesen. Da hatte ich zwar in SRT ein paar halbverdaute Grundkenntnisse (Zeitdilatation, Längenkontraktion, Lorentz-Transformation, usw.), aber keine tieferen Einblicke (Minkowski-Geometrie, usw.). Im Nachhinein habe ich festgestellt, daß das Bild, das ich von Brian Green bekommen hatte, alles andere als zutreffend war. Das ist wahrscheinlich nicht seine Schuld, sondern meine als Leser. Aber es hat mir gezeigt, daß Versuche, Physik ohne Grundlagen zu erklären (inkl. schulischem Physikunterricht, übrigens), nur scheitern können.
Penrose ist definitiv nicht "populärwissenschaftlich". Es gibt, soweit ich weiß, kein vergleichbares Buch und daher auch keinen Namen dafür. Es ist eine eigene Kategorie.

Vom Landau-Lifschitz würde ich auch abraten. Denn erstens bin ich der Meinung, daß man den Landau-Lifschitz nur richtig genießen kann, wenn man die Bände in der Reihenfolge liest, da man nur so das beeindruckende Gesamtbild bekommt, das Landau vermitteln will. Zweitens sind die Ansprüche ganz schön hoch.
Allerdings bin ich auch der Ansicht, daß der Landau-Lifschitz auf minimalem mathematischem Niveau arbeitet (verwendet teilweise ziemlich abgefahrene Rechentricks, aber das Methodenarsenal ist überschaubar, verglichen mit anderen Büchern wie Goldstein, Jackson, Ballentine, ...). Das gilt speziell für den Quantenmechanik-Band, wo das auch ausdrücklich gewollt ist (siehe Vorwort).

Unbedingt zu nennen ist Sechs physikalische Fingerübungen (für Fortgeschrittene) von Feynman. Unterhaltsam und absolut seriös. Spielt allerdings nicht an den Grenzen der Physik. Ist aber vielleicht auch ganz gut so. Das Kapitel über Allgemeine Relativitätstheorie ist absolut empfehlenswert (sehr anschaulich und ziemlich korrekt).
schnudl
BeitragVerfasst am: 20. Sep 2015 20:46    Titel:

off topic:

anschaulich und korrekt ist schon ein Widerspruch an sich. Ist die Quantenmechanik etwa anschaulich? Für jemanden, der darin schon Jahre lebt sicher bis zu einem gewissen Grad.

Die Bücher 1) und 2) sind wahrscheinlich "seriös", aber klüger wirst du dadurch auch nicht. Nur belesener Thumbs up!

Die anderen kenne ich nicht.
Johannes_2015
BeitragVerfasst am: 20. Sep 2015 15:56    Titel:

Würde gerne ein paar Meinungen zu den Büchern hören. Big Laugh Big Laugh Big Laugh Hilfe
isi1
BeitragVerfasst am: 20. Sep 2015 13:44    Titel:

Hast Du die Bücher denn gelesen, die Du da empfiehlst?
Bist Du denn zufrieden, wenn Dir physikalisches und astronomisches Wissen ganz ohne Mathematik angeboten wird, wie z.B. bei Hawking? Na gut, wenn jemand den Quali gerade noch geschafft hat oder sich unbedingt mit einer Mathe-5 brüsten will, mag das ganz gut sein. Augenzwinkern
Die meisten Leute, die ich kenne, bevorzugen auch bei Physikbüchern Erklärungen mit Schul-Mathematik (Stoff Gymnasium) wie z.B. bei Roman Sexl, denn z.B. das knappe Duzend Bücher LANDAU-LIFSCHITZ ist für Nicht-Physiker kaum verständlich.
Johannes_2015
BeitragVerfasst am: 20. Sep 2015 12:34    Titel: Gute populärwissenschaftliche seriöse Literatur

Gibt es hier eurerseits Vorschläge für populärwissenschaftliche Bücher, die wirklich seriös sind, vielleicht auch anschaulich und korrekt die Physik, Astronomie wiedergeben?

Vielleicht könnt ihr ein paar Dinge zu den Büchern sagen, die Vorteile oder ähnliches.

Habe folgende Vorschläge:

1. Stephen Hawking: Eine kurze Geschichte der Zeit
2. Stephen Hawking: Ein Universum in der Nussschale
3. diverse Bücher von Brian Greene
4. Rüdiger Vaas? Könnte zu dem ein paar Fakten wissen! Wie schreibt er? Stimmt es, was er sagt?


Danke und bin offen für weitere Vorschläge

MfG

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