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| VeryApe |
Verfasst am: 29. Dez 2015 19:08 Titel: |
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Das ist klar, was du schreibst.
Ich meine aber mit Kontaktflächen wo Körpermaterial direkt auf unterlagematerial aufliegt. hier kann keine Luft einströmen hier herrscht vollkontakt.
Wenn ich die Berührfläche hernehme als Hügellandschaft unter den Mikroskop dann gibts bereiche da befindet sich Luft dazwischen und Bereiche da gibts keine Luft in meiner Vorstellung dort herrscht Vollkontakt.
In diesen Bereichen müsste eine zusätzliche Haftung durch den Luftdruck entstehen. Wenn ich jetzt etwas anhebe dann kann Luft aus den nicht vollkontaktbereichen dort einfliessen, was aber dort wiederum den Luftdruck vermindert, die innere Luft verteilt sich halt, das erzeugt aber glaube ich nicht mehr Kraft nach oben.
relevant ist die Luft die von aussen einströmen kann denn hier kommt unbegrenzt Luft mit denselben Luftdruck ohne Luftdruckverminderung.
Aber die Sache ist ja die, wenn ich nicht anhebe und nur verschiebe, dann wirds immer Vollkontaktflächen geben an denen der Luftdruck zusätzliche Haftung verursachen müsste. Ich kann mir das nur so erklären, das die Kontaktflächen sehr gering sein müssen, wenn es nur aufs Gewicht ankommt Aber das ist wiederum für mich schwer vorstellbar bei Kontaktflächen kleiner als 1 cm² |
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| Auwi |
Verfasst am: 29. Dez 2015 16:29 Titel: |
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Denk Dir mal einen Saugnapf, der auf eine glatte Glasfläche gedrückt wurde.
Der Überdruck der Aussenluft drückt diesen solange auf der Glasplatte fest, bis die Aussenluft in das "Vakuum" im Saugnapf gelangen kann. Diese kann durch rohe Gewalt oder durch "einschleichen" der Luft an den Berührungsflächen geschehen.
Ein solcher Saugnapf wird an normalen luftporösen Flächen nicht haften können. Es kommt also darauf an, wie leicht (schnell) die Luft in die Berührungsfläche einströmen kann. |
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| VeryApe |
Verfasst am: 29. Dez 2015 09:28 Titel: Reibung und Luftdruck |
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Die Frage ist in
Wiefern beeinflusst der Umgebungsluftdruck unsere Reibwerte.
Hätte man in einer Umgebung mit 8 bar zum Beispiel andere Reibwerte.
Angenommen man hätte einen komplett glatten Körper unter den Mikroskop. keine Lufteinschluesse an der Kontaktfläche.
Dann müsste an der Kontaktfläche die Gewichtskraft plus pLuft*A übertragen werden. Ein Anheben müsste hier schwer möglich sein und mehr als die Gewichtskraft erfordern.
Wenn ich das nun auf ein Reibungsmodell übertrage, dann müsste zumindest auch auf Alltagsflächen in den Kontaktflächen des Körpers mit der Unterlage gültig sein. Gewicht plus .
denn in diesen Bereich kann sich keine Luft befinden.
Die Reibung müsste also unterscheidlich sein als wäre kein Luftdruck da.
Wenn ich nun versuche den Körper anzuheben müsste ich die zusätzliche Kraft aufgrund des Luftdrucks merken.
Aber merkbar bei menschlich hebbaren Gegenständen ist fast gar nichts bis auf das Gewicht, also müssen die Kontaktflächen ziemlich gering sein, weil der Luftdruck hat ja gar keinen unwesentlichen Wert.
Bei 1cm² habe ich
1kg ist merkbar also müssen die Kontaktflächen bei alltagsgegenständen geringer als 1cm² sein.
Aber irgendwie kann ich mir das nicht vorstellen. wenn ich ein unten glattes Gurkenglas auf die glatte Tischplatte stelle, dann dürfte es unter den Mikroskop nur unter 1cm² berühren.
Die andere Sache ist die, wenn ich nun genau mit der Gewichtskraftanhebe. dann müsste sich auch die Kontaktfläche verringern denn nun weniger Druck. was die Luftdruckkraft dann auf eine Minimum herabsetzt. Dann wäre der Effekt des Luftdrucks beim anheben nur für minimale Zeit beobachtbar, aber bei der Reibung müsste er eine Rolle spielen.
Da sträuben sich mir die Haare. Irgendwie kann ich mir alles momentan nicht selbst beantworten.
Gibts da einen Artikel der sich mit sowas schon befasst hat. |
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