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kenogo99
BeitragVerfasst am: 08. Jan 2016 14:50    Titel: Systematischer Fehler bei Bestimmung der Periodendauer

Meine Frage:
Ich habe jetzt den ersten Versuch meines Grundpraktikums an der Uni hinter mir und sitze jetzt am Protokoll. Im Versuch geht es darum, die Federkonstante einer Feder mit Hilfe der Periodendauer zu bestimmen.

An der Feder hing eine Masse von ca. 400g und ich habe mit einer digitalen Stoppuhr die Zeit gemessen, die die Feder für 10 Perioden brauchte. Diesen Versuch habe ich 10 mal durchgeführt.

Heraus kamen dabei folgende Werte:

1 - 5,57s
2 - 5,51s
3 - 5,47s
4 - 5,63s
5 - 5,45s
6 - 5,48s
7 - 5,61s
8 - 5,56s
9 - 5,59s
10 - 5,59s

Das Problem scheint nun zu sein, dass ich nicht ganz Verstehe, was der systematische Fehler ist. Der systematische Fehler der Uhr ist e_s=0,01s. Der Zufallsfehler, den ich errechnet habe ist e_z=0,020s. Pythagoräisch addiert ergibt das einen Gesamtfehler von e=0,022s. Bei diesem Fehler liegt allerdings nur ein Messwert innerhalb der Fehlergrenzen.

Meine Ideen:
Ich bin mir bewusst, dass die Änderung der Reaktionszeit auch eine Rolle spielt. Aber gehört die auch zum systematischen Fehler? Ich dachte sowas zählt zum Zufallsfehler dazu. Wenn ich für den systematischen Fehler mit e_s=0,05s rechne, sind die Werte relativ gut. Aber wie kann ich dieses Vorgehen dann begründen?

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