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jh8979
BeitragVerfasst am: 05. März 2016 11:46    Titel:

werdy hat Folgendes geschrieben:

Jetzt zu meiner Frage: Darf ich jetzt für x und y theoretisch angenommene Werte einsetzen? Ich weiß bspw., dass x und y 10mm lang sein müssten, und die Fertigungstoleranz liegt bei +-0.1mm.
Bei d hingegen handelt es sich um einen Messwert mit bekannter Messungenauigkeit .

Ja, Du musst die Zentralwerte dieser Größen einsetzen (egal woher Du sie hast).
Zitat:

k ist bei mir auch ein Wert der auf Papier errechnet wurde. Liefert mir das dann die obere und untere Grenze für k, sprich ?

∆k liefert Dir eine Abschätzung für den Fehlern. Was genau dieser Fehler bedeutet, hängt davon ab was Deine Eingangsfehler genau sind.
werdy
BeitragVerfasst am: 05. März 2016 11:30    Titel:

Also ich hab das jetzt mal versucht. Ich bin mir aber nicht sicher...

Die Gleichung:



zuerst einmal partiell abgeleitet liefert mir:

1.

2.

3.


Das liefert mir dann:



Jetzt zu meiner Frage: Darf ich jetzt für x und y theoretisch angenommene Werte einsetzen? Ich weiß bspw., dass x und y 10mm lang sein müssten, und die Fertigungstoleranz liegt bei +-0.1mm.
Bei d hingegen handelt es sich um einen Messwert mit bekannter Messungenauigkeit .

k ist bei mir auch ein Wert der auf Papier errechnet wurde. Liefert mir das dann die obere und untere Grenze für k, sprich ?

Besten Dank !
jh8979
BeitragVerfasst am: 05. März 2016 10:20    Titel: Re: Fehlerrechnung oder Extremwertaufgabe?

werdy hat Folgendes geschrieben:

Theoretisch kann ich in der Gleichung

einfach alle Kombinationen ausprobieren. Mich interessiert aber wie man es mathematisch "korrekt" berechnen kann.

Das ist korrekt. Allerdings wird dies in der Regel sehr schnell ziemlich aufwendig. Daher ist es einfacher eine sehr gute Näherung zu benutzen. Nämlich genau das:
Zitat:

Zuerst dachte ich dass es mit dem Fehlerfortpflanzugsgesetz gehen könnte, ...

https://de.wikipedia.org/wiki/Fehlerfortpflanzung#Mehrere_fehlerbehaftete_Gr.C3.B6.C3.9Fen
werdy
BeitragVerfasst am: 04. März 2016 20:55    Titel: Fehlerrechnung oder Extremwertaufgabe?

Meine Frage:
Hallo,

ich habe eine Gleichung, welche sich aus Variablen zusammensetzt die eine Toleranz besitzen.



Die Variablen x, y und d sind nicht voneinander abhängig.
x, y und d haben eine mir bekannte Toleranz, z.B. +-0.1mm.
x, y kann ich nicht messen, aber ich weiß dass sie einen bestimmten Wert haben müssten, z.B. x=10mm und y=20mm. d=3mm jedoch ist ein gemessener Wert.

Wie berechne ich jetzt wann k maximal und minimal wird?

Vielleicht kann mir jemand das passende Stichwort nennen...

Meine Ideen:
Theoretisch kann ich in der Gleichung



einfach alle Kombinationen ausprobieren. Mich interessiert aber wie man es mathematisch "korrekt" berechnen kann.

Zuerst dachte ich dass es mit dem Fehlerfortpflanzugsgesetz gehen könnte, aber ich bin mir nicht sicher. Theoretisch setzt man ja Messwerte ein, und nicht theoretisch ANGENOMMENE Werte (x und y).

Und über Extremwertberechnung komm ich auch nicht weiter. Die Gleichung k partiell abgelitten bringt mir 3 Gleichungen, wo dann sowas rauskommt wie d=0.

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