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franz
BeitragVerfasst am: 19. Apr 2016 21:10    Titel: Re: Coriolis-Beschleunigung auf der Erde berechnen

tueftli hat Folgendes geschrieben:
eine wirklich präzise Berechnung der Coriolis-Beschleunigung

Natürlich sind solche Effekte dritter Ordnung denkbar (wo man sich dann aber nicht auf eine spezielle Trägheitsbeschleunigung beschränken dürfte und die Oberflächenform wohl noch die kleinste Sorge wäre): nachdem erstmal die Hausaufgaben zweiter Ordnung gemacht sind.

Selbst die Luftreibung beiseite und im allereinfachsten Beispiel - Freier Fall -, wo neben der Fallbeschleunigung eine zeitlich veränderliche Geschwindigkeit in das Gleichungssystem oben kommt: Welche Ostabweichung tritt wohl auf? :-)
tueftli
BeitragVerfasst am: 19. Apr 2016 19:40    Titel: Coriolis-Beschleunigung auf der Erde berechnen

Hallo!
Um die Coriolis-Beschleunigung auf einer Kugel zu berechnen, kann man ja folgende Formel benutzen:



wobei am betrachteten Fußpunkt der Kugel ein rechtshändiges, kartesisches Koordinatensystem steht, bei dem die y-Achse entlang der Längengrade nach Norden zeigt, die x-Achse ostwärts und die z-Achse aufwärts (steht senkrecht auf der Kugeloberfläche). Weiterhin muss der "Breitengrad" entsprechend eingesetzt werden, ebenso wie die Geschwindigkeitskomponenten in dem kartesischen Koordinatensystem und die Winkelgeschwindigkeit der sich drehenden Kugel.

Meine Frage ist nun, ob für eine wirklich präzise Berechnung der Coriolis-Beschleunigung auf der Erde diese Formel ausreichend ist oder ob die Berechnungsterme unvollständig sind, da die Erde ja keine perfekte Kugel, sondern abgeplattet ist. Die z-Achse des kartesischen Systems steht also nicht in einer Flucht mit dem Mittelpunkt einer Kugel, sondern steht senkrecht auf einer Ellipsoiden-Oberfläche und "zeigt" (bei entsprechender Verlängerung in den Ellipsoiden hinein) am Zentrum des Ellipsoiden vorbei (sofern sich der untersuchte Punkt nicht an einem der Pole oder am Äquator befindet).

Grüße!
tueftli

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