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| TomS |
Verfasst am: 26. Sep 2016 10:00 Titel: |
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Die Frage ist weiterhin, wie du eine Aufgabe "Zeigen Sie ..." gelöst werden soll, wenn keine Basis bzw. kein Kontext für den geforderten Beweis gegeben ist.
Anyway: der Ansatz funktioniert über sogenannte Lagrange-Multiplikatoren; das sind die s_i in deiner Angabe. Die Zwangsbedingungen werden repräsentiert durch die die G_i.
Dabei sind jedoch implizit Einschränkungen bzgl. der möglichen Zwangsbedingungen enthalten:.
Z.B. ist die Zwangsbedingungen, dass sich ein Teilchen auf einer bestimmten Oberfläche im 3-dim. bewegen soll, explizit möglich; gegeben sei eine Darstellung der Oberfläche
konkret z.B. für die Kugeloberfläche:
für
Dabei handelt es sich um eine sogenannte holonome Zwangsbedingung.
Offensichtlich nicht ohne weiteres möglich ist die Bedingung, dass sich das Teilchen innerhalb dieser Oberfläche im 3-dim. bewegen soll; d.h.
Dabei handelt es sich um eine sogenannte anholonome Zwangsbedingung.
Mit Beschränkung auf holonome Zwangsbedingungen gilt folgendes:
Gegeben sei eine Lagrangefunktion
Damit folgen die Bewegungsgleichungen
Nun erweitert man die Lagrangefunktion um die Zwangsbedingungen G_i, multipliziert mit den Lagrangemultikatoren s_i:
Die neuen Bewegungsgleichungen folgen aus
Zusätzlich betrachtet man die Lagrangemultiplikatioren als unabhängige Varaiablen, jedoch ohne eigene Dynamik = ohne Zeitableitung (es tritt kein Punkt auf)
Damit erhält man deren Euler-Lagrange-Gleichungen zu
D.h. die Euler-Lagrange-Gleichungen der Lagrangemultiplikatioren reproduzieren die Zwangsbedingungen.
Dieses erweiterte Systen von Euler-Lagrange-Gleichungen kodiert das Verhalten des Teilchens - zunächst beschrieben mittels L - erweitert um Zwangsbedingungen G_i. |
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| Heisenberg93 |
Verfasst am: 26. Sep 2016 08:40 Titel: |
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Hat niemand eine Idee?
Die Lagrange Fkt. ist definiert als L=T-V
Wie soll ich da jetzt die Zwänge mit reinkriegen? |
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| Heisenberg93 |
Verfasst am: 24. Sep 2016 16:26 Titel: |
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| Mehr steht da nicht. Hmm |
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| schnudl |
Verfasst am: 24. Sep 2016 09:13 Titel: |
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| Und wovon sollst du ausgehen? Vom D'Alembert'schen Prinzip? |
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| Heisenberg93 |
Verfasst am: 24. Sep 2016 08:56 Titel: Lagrange Mechanik |
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Hallo,
wir haben vor kurzem in der Vorlesung über den "Lagrange II Formalismus" gesprochen. Jetzt habe ich ein paar Übungsaufgaben dazu gemacht und komme bei einer Aufgabe überhaupt nicht weiter.
Aufgabe:
Zeigen Sie: für ein System mit n Zwängen sind die Bewegungsgleichungen die Lagrangegleichungen II Art mit einer Lagrangefunktion . Die sind Zahlen und es gilt die Summenkonvention
Ich hoffe mir kann jemand weiterhelfen |
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