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hansguckindieluft
BeitragVerfasst am: 21. Dez 2016 19:37    Titel:

Hallo,

mit dem Widerstandsmoment rechnest Du, wenn dich nur die maximale Biegespannung in der Randfaser interessiert. Mit dem Flächenträgheitsmoment kannst Du die Biegespannung an jeder beliebigen Stelle z des Querschnitts berechnen. Da aber bei der Dimensionierung immer die maximalen Spannungen interessieren, hat man den maximalen Abstand von der neutralen Faser zur Randfaser und das Flächenträgheitsmoment zum Widerstandsmoment zusammengefasst. Das macht die Rechnung etwas schneller und einfacher. Das ist alles.

Gruß
VeryApe
BeitragVerfasst am: 21. Dez 2016 18:04    Titel:

Sei der Ursprung deiner Koordinate z oder wie auch immer du sie nennst in der neutralen Faser, dann gilt bei konstanten EModul, also einheitliches Material.



die maximalste Spannung hast du am äußerten z wert gemessen zur neutralen Faser.

Spannung positiv oder negativ ergibt aufschluss über Druck oder Zug.

sei zmax=e dann gilt


oder



Zitat:
Verwende ich M/W, wenn ich die maximale Spannung, also die Spannung an der Oberfläche des Balkens, berechne


genau daher mußt du auch für e den maximalen Abstand zur neutralen Faser einsetzen.
lef47671
BeitragVerfasst am: 21. Dez 2016 16:31    Titel: Biegespannung

Meine Frage:
Hallo miteinander,

Beim lernen für die Technische Mechanik Prüfung ist mir aufgefallen, dass man manchmal zur Berechnung der Biegespannung M/I (flächenträgheitsmoment) und manchmal M/W (widertandsmoment) benutzt... meine Frage:
Wann verwende ich welche Formel?

Meine Ideen:
Verwende ich M/W, wenn ich die maximale Spannung, also die Spannung an der Oberfläche des Balkens, berechne?

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