| dany_mue |
Verfasst am: 06. März 2017 10:44 Titel: Gleichmäßige Beschleunigung/Verzögerung - Zeitenänderung |
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Erstmal Hallo hier im Forum,
kurze Vorstellung:
Ich heiße Daniel, bin 35 Jahre alt und in der Automatisierungstechnik mit Schwerpunkt auf Antriebstechnik tätig. Lange Rede kurzer Sinn: schon seit vielen, vielen Jahren in verschiedenen Teilen der Industrie Programmierer.
Problemstellung:
Ich habe 2 Linearachsen, wo eine in x- die andere in y-Richtung fährt. Für beide Achsen wird im Prozess ein Zielpunkt definiert. Anhand dieses Zielpunktes kann ich für beide Achsen die Zeit für das Erreichen des Ziel bestimmen. Die schnellere Achse soll jetzt durch Reduzierung der Beschleunigung/Verzögerung und der Geschwindigkeit so angepasst werden, dass beide Achsen (energieoptimiert) am Zielpunkt ankommen. Soviel zum Hintergrund - das einzig Wichtige hier ist, dass ich aus diesem Hintergrund eine Zeit (t2) bekomme. Somit bitte nicht mehr aus den 2 Achsen mit in die Berechnung mitnehmen ;-)
Meine Vorgehensweise:
Ermitteln der max. Geschwindigkeit bei nur Beschleunigungs-/Verzögerungsvorgang:
(v darf vmax nicht überschreiten - daraus folgt aus obiger Formel, ob nur beschleunigt/verzögert werden muss, oder ob ein Konstantfahranteil vorhanden ist)
Wege/Zeiten ermitteln
Prinzipiell weiß ich jetzt alle Zeiten, Wege und die Geschwindigkeit (bei Konstantfahrt wird v auf vmax begrenzt, andernfalls nach 1. Formel ermittelt).
Jetzt kommt mein eigentliches Problem:
Ich habe mit obigen Formeln die Gesamtfahrzeit t1 ermittelt (mehr oder weniger richtig, da Ruck, Reibung, usw. nicht berücksichtigt werden). Nun möchte ich t1 durch t2 der 2. Achse ersetzen und einfach sagen, "...komm später am gleichen Zielpunkt an.
Hier fehlt mir einfach noch der Denkanstoß wie die Formel oder der Rechenweg aussehen muss, da ich praktisch von der "anderen Seite her" rechen.
Noch ein paar Hinweise:
gegeben:
ab = Beschleunigung [m/s²]
av = Verzögerung [m/s²]
s = Gesamtweg zum Zielpunkt [m]
ab * av > 0
ab; av können gleich als auch unterschiedlich sein (!)
v0 = immer 0m/s
gesucht:
die Geschwindigkeit die die Achse fahren muss um in der Zeit t2 anzukommen.
Erschwerend kommt noch hinzu, dass dadurch aus einem reinen Beschleunigungs-/Verzögerungsvorgang ein Konstantanteil hinzukommen könnte.
Besten Dank im Voraus!
Gruß Daniel |
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