| ML |
Verfasst am: 16. Aug 2026 23:57 Titel: Re: Deltas bzw. Differentiale |
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Hallo,
| MBastieK hat Folgendes geschrieben: |
So gesehen:
Delta wird doch immer so klein wie möglich gesetzt, ausser bei FEM oder anderem Kontext-Begrenztem.
Grobe Deltas hingegen scheinen für mich nicht wirklich Existenzrecht zu haben, solange man sie immer weiter verkleinern könnte (bis ins unendlich Kleine).
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Ich weiß nicht genau, was du mit "wenn man sie unendlich klein gestalten könnte" meinst.
Bei abgetasteten Signalen hat man große Deltas, die man prinzipiell auch kleiner machen könnte, aber es aus praktischen Gründen lässt.
Es gibt in Form der Differenzengleichungen sogar eine ganze Klasse von Gleichungen, die sich nur mit groben Deltas befasst.
https://de.wikipedia.org/wiki/Differenzengleichung_(Differenzenverfahren)
Sie können im linearen Fall durch die sogenannte z-Transformation (Ersatz für die Laplace-Transformation für unendlich kleine Deltas) gelöst werden.
https://de.wikipedia.org/wiki/Z-Transformation
Viele Grüße
Michael |
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| MBastieK |
Verfasst am: 16. Aug 2026 15:53 Titel: Deltas bzw. Differentiale |
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In der Mathematik benutzt man oft Deltas oder Differenzen d.
Für mich machen die am meisten Sinn, wenn man sie z.B. in ein Verhältnis packt, wie in einer Ableitung df/dx, wo Zähler und Nenner unendlich klein werden, aber als Ergebnis ein vernünftiges endliches Ergebnis rauskommt.
So gesehen:
Delta wird doch immer so klein wie möglich gesetzt, ausser bei FEM oder anderem Kontext-Begrenztem.
Grobe Deltas hingegen scheinen für mich nicht wirklich Existenzrecht zu haben, solange man sie immer weiter verkleinern könnte (bis ins unendlich Kleine). Dennoch denke ich, dass sie irgendwo ihre Existenzrecht haben, selbst wenn man sie unendlich klein gestalten könnte.
Nur kenne ich solche Kontexte nicht.
In welchen Kontexten machen grobe Deltas einen Sinn, selbst wenn man sie unendlich klein gestalten könnte?
Nette Grüsse |
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