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dermarkus
BeitragVerfasst am: 04. Jan 2007 11:47    Titel:

"Numerisch lösen" heißt meistens, man gibt das Problem in ein Numerikprogramm wie Maple, Mathematica, Mathcad, etc. ein, und lässt sich das von diesem Programm numerisch lösen. Solche Programme kosten Geld (und Einarbeitungsaufwand), vielleicht kannst du an deiner Uni eines benutzen ( siehe z.B. http://www.sbox.tugraz.at/ --> Software ) oder dir eine einigermaßen erschwingliche Studentenversion zulegen.

Die Alternative, falls das für dich eine ist, heißt selber Programmieren, das erfordert mehr Fitness, Energie und Zeit. Wie tief du dabei am Ende wirklich selbst in die Materie der numerischen Lösungsverfahren einsteigen willst oder musst, hängt stark davon ab, welche fertigen Funktionen oder Programmteile du in deiner Programmiersprache findest.
Resetter
BeitragVerfasst am: 04. Jan 2007 07:43    Titel:

hättest ne idee welches numerische Lösungsverfahren ich da anwenden könnte? bei den numerischen steh ich nämlich noch aufm schlauch
dermarkus
BeitragVerfasst am: 04. Jan 2007 01:08    Titel: Re: Physikalisches Pendel mit Reibung

Resetter hat Folgendes geschrieben:

Wie kann ich diese DGL nun besser lösen? (wenn möglich exakt)

Meines Wissens macht man das numerisch, wenn einem hier der harmonische gedämpfte Oszillator nicht genau genug ist.

Vgl. dazu für das ungedämpfte physikalische Pendel z.B.

http://php.learnline.de/angebote/blickpunktmatnat/autoren/krummenauer/maple/schueler/html/pendel1.htm
Resetter
BeitragVerfasst am: 03. Jan 2007 16:26    Titel: Physikalisches Pendel mit Reibung

Hallo ^^ ich hab ein kleines Problem mit ner Schwingungsgleichung:

Ich betrachte das angreifende Drehmoment im Aufhängepunkt:

mit
m = Masse des Pendels
g = Erdbeschleunigung
l = Strecke vom Aufhängepunkt zum Schwerpunkt

das entgegengerichtete, geschwindigkeitsanbhängige Reibungsmoment:


wobei damit das gesamte im moment t wirkende Drehmoment ist:
F=M-R

definiert ist die resultierende Winkelgeschwindigkeit:

wobei I das Trägheitsmoment des Stabes bei Rotation um ein Ende ist
angenähert:

mit
L = Gesamtlänge des Stabes

also:


somit:


Das Problem ist jetzt, dass meine Messanordnung die Näherung für kleine Auslenkungen mit


nicht zulässt

Wie kann ich diese DGL nun besser lösen? (wenn möglich exakt)
eine näherung durch die ersten 3 Taylor-Gleider würde auch schon reichen, dann siehts etwa so aus:



Hier weiß ich alerdings auch nicht weiter - laplace sowie Reihenansatz hilft mir nicht weiter ^^° (zumindest nach meinen Kenntnissen)

könntet ihr mir da helfen?

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