| as_string |
Verfasst am: 19. Feb 2007 01:39 Titel: |
|
Hallo!
Es könnte Dir einmal weiter helfen, wenn Du weißt, dass der Schwerpunkt der beiden Bruchstücke weiter der Wurfparabel des gesamten Geschosses vor dem Auseinander-Brechen folgt. Die beiden Bruchstücke erreichen gleichzeitig den Boden (sie haben beide eine Geschwindigkeitskomponente von vz=0 in senkrechter Richtung). Deshalb gilt diese Annahme bis zum Auftreffen auf den Boden. Wenn Du also die Wurfweite kennst, wie sie wäre, wenn das Geschoss nicht auseinander gebrochen wäre, dann liegt das eine Bruchstück auf halben weg (es ist ja am höchsten Punkt, also auf halber Strecke in horizontaler Richtung ohne Anfangsgeschwindigkeit einfach nach unten gefallen) und das andere muss genau diesen Weg weiter geflogen sein, damit der Schwerpunkt eben genau bei der ursprünglichen Wurfweite liegt (also legt es die 1,5-fache Wurfweite zurück).
Umgekehrt kannst Du auch mit der Impulserhaltung sagen, dass das zweite Geschoss am höchsten Punkt die doppelte horizontale Geschwindigkeit nach dem Zerbrechen haben muss, wie das gesamte Geschoss vor dem Zerbrechen (also beim Abschuss). Dann kannst Du von dort aus einen ganz normalen waagerechten Wurf weiter rechnen.
Gruß
Marco |
|