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T-Tauri
BeitragVerfasst am: 08. März 2007 15:19    Titel:

Was ich meinte war, dass du die beiden Konstanten umdefinierst zu

A := C * D

und dann schreibst



wobei A in psi drinsteht. Dann ist f(t) die Konstante nämlich los und du musst psi nur noch normieren, um A zu bestimmen.
speedyschmidt
BeitragVerfasst am: 08. März 2007 11:31    Titel: Re: Schrödingergleichung-Integrationskonstante

Das sind doch die zu lösenden Differentialgleichungen:

und


Natürlich gewinne ich das aus der Wellengleichung und natürlich ist auch Lösung der DGL, aber dann ist doch auch Lösung der anderen Seite, oder nicht?
Inwiefern stecke ich das C denn in die Wellenfunktion? grübelnd

Da gefällt mir der "reine" Normierungsgedanke von dem Markus irgendwie besser!
smile

Wo also liegt mein Denkfehler?

Danke,

speedy
T-Tauri
BeitragVerfasst am: 06. März 2007 19:45    Titel:

Da stimmt was nicht. Die Lösung der DGL die die Zeit beschreibt, ist einfach nur



weil man die Konstante C in die Wellenfunktion steckt, diese dann bestimmt und normiert. Für ein spezifisches Problem löst man die zeitunabhängige Schrödingergleichung und bekommt damit die Lösung zur Zeit t=0



Dann kommt die Normierung:

Wenn die Wellenfunktion eine Lösung der zeitunabhängigen Schrödingergleichung ist, dann ist auch eine Lösung. Man muss jetzt diejenigen Lösungen herausnehmen, die nicht nur mathematisch Lösungen sind, sondern auch die Physik beschreiben. Da das Betragsquadrat der Wellenfunktion die Wahrscheinlichkeit angibt, muss für eine Lösung, die physikalisch Sinn machen soll, das Integral über den ganzen Raum = 1 sein - also eben 100%. Das heißt



wobei



die Wahrscheinlichkeitsdichte und



die komplex konjugierte Wellenfunktion ist. Man rechnet das Integral aus und bestimmt damit C so, dass 1 herauskommt. Dann hat man die Wellenfunktion normiert. Die Lösung für alle Zeiten erhält man dann, in dem man die E-Funktion vom Anfang an die Wellenfunktion anmultipliziert.

dermarkus
BeitragVerfasst am: 06. März 2007 17:48    Titel:

Ich glaube, des Rätsels Lösung heißt hier "Normierung".

Man normiert die Wellenfunktionen so, dass das Integral über den gesamten Raum über das Betragsquadrat der Wellenfunktion gleich eins ist, das ist nämlich die Wahrscheinlichkeit, das Teilchen irgendwo anzutreffen, das man da beschreibt.

Diese Normierung liefert dir also eine zusätzliche Bedingung für die Bestimmung deiner Wellenfunktion, und ich vermute, dass dir diese Bedingung in deinem Fall A=1 liefern dürfte, wenn du das mal durchrechnest.

// edit: T-Tauri hat genauer hingesehen als ich, das Problem lag in der Tat an mehr als nur der Normierung smile Danke, T-Tauri smile
speedyschmidt
BeitragVerfasst am: 06. März 2007 17:18    Titel: Schrödingergleichung-Integrationskonstante

Hallöchen!

Hab hier ein Problem, was das Integrieren angeht.


Ich will aus der eindimensionalen Schrödingergleichung gewinnen.

Aus



hab ich mit

,



gewonnen.

Und dann meinte mein Lehrer, dass daraus

folgt, woraus wir später
folgerten.

Daraus folgt ja:



Und daraus

und

Mein Lehrer meint es steht überall nichts von ,

sondern nur.

Aber wie verschwindet das denn nun? Gibts da einen physikalischen Hintergrund, oder habe/hat ich/er etwas falsch gemacht?


thx, speedy Tanzen

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