| para |
Verfasst am: 06. Mai 2007 21:44 Titel: Re: s(t)-Diagramm eines Federwurfgeräts |
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| -273,15°C hat Folgendes geschrieben: | | Sehr geehrtes Forum, |
Hallo und im Physikerboard, braucht auch nicht ganz so förmlich zu sein hier.
| -273,15°C hat Folgendes geschrieben: | | ich hab da mal ne Frage zu einer Prüfungsaufgabe: |
Hm .. man merkt dass das Abi in Sachsen näher rückt. - Nichts für ungut. ^^
| -273,15°C hat Folgendes geschrieben: | Nach dem Weg-Zeit-Gesetz müsste die Gleichung dafür doch eigentlich
lauten, wobei
ist. Richtig?
In der Lösung steht
allerdings in Klammern, was die Gleichung erheblich verändert und mich etwas verwirrt. |
Das heißt dein Vorschlag wäre:Und als Lösung im Heft steht:Hab' ich das richtig verstanden? Falls nicht müsstest du das nochmal etwas genauer beschreiben oder am besten mal die beiden kompletten Formeln posten. Mit LaTeX kommst du ja offenbar schon recht gut zurecht.
//edit: Okay, gehen wir mal davon aus dass meine Vermutung stimmt. Das würde bedeuten dass die Lösung im Heft die richtige ist, was ja durchaus auch vorkommen soll. ^^
Die Sache ist ja folgende: Welche Anforderungen stellst du denn an die Funktion?- Sie soll eine harmonische Schwingung charakterisieren. ... Okay, Sinus mit linearem Argument, das passt.
- Sie soll die maximale Auslenkung s(0) haben. ... Auch das passt, da s(0) der einzige Vorfaktor vor der Sinusfunktion ist.
- aber: Sie soll diese maximale Auslenkung eben gerade zum Zeitpunkt t=0 haben (was mit s(0) ja deutlich gemacht wird). Die reine Sinusfunktion geht ja aber bei Null los, also braucht man eine Phasenverschiebung.
Mit einer Phasenverschiebung von T/4 erreicht man allerdings nicht den gewünschten Effekt. Das sieht man leicht wenn man einfach mal t=0 einsetzt und s(t) ausrechnet. Dann bekommt man sin(T/4), was im Allgemeinen nicht gleich Eins ist!
Was du wirklich brauchst ist eine Phasenverschiebung von Pi/2 (im Winkelargument) damit der Sinus bei Eins beginnt. Oder du realisierst eben eine Verschiebung um T/4, aber dann eben im Zeitargument und nicht im Winkelargument. Es gibt also mehrere Möglichkeiten die Weg-Zeit-Funktion zu charakterisieren, es lässt sich jedoch leicht nachprüfen dass alle äquivalent sind.Ist das so besser nachvollziehbar?  |
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