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Kirchhoffsche Regeln, Widerstandschaltung
 
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Steve08



Anmeldungsdatum: 27.03.2008
Beiträge: 40

Beitrag Steve08 Verfasst am: 12. Jun 2009 08:41    Titel: Kirchhoffsche Regeln, Widerstandschaltung Antworten mit Zitat

Hallo Gemeinde, ich soll aus folgender Aufgabe die Ströme I1, I2 und I3 berechnen.

Hier das Bild:

http://img40.imageshack.us/img40/949/aufgabe.jpg

Ich würde jetzt auf der rechten Seite den Knoten nehmen und zwei Maschen oben und unten und dann ein Gleichungssystem und dieses lösen, also:

Knoten: I1+I2-I3=0
Masche oben: R1*I1 - R2*I2 = U1-U2 (Drehsinn rechts)
Masche unten: R2*I2 - R3*I3 = U2 (Drehsinn rechts)

Wenn ich nun ein Gelichungssystem daraus mache und es löse kommt etwas verkehrtes heraus.

In der Lösung sind die Gleichungen anders aufgestellt und die Ströme so eingezeichnet wie ich das nachträglich im Bild oben getan habe.

Woher weiß ich wie herum die Ströme fließen. Es könnte doch genauso sein, dass sich I3 in die andrere Richtung bewegt, oder?

Hier die Gleichungen aus der Lösung:

I. R1*I1 + R2*(I1+I3) - U2 + U1 = 0
II. R2*(I3+I1) - U2 + R3*I3 = 0

Warum wird hier in der 1. R2 mit I3 und I1 multipliziert und in der 2. Gleichung das selbe mit R2?
Woher weiß man dass über den Widerstand zwei ströme fließen. Das verstehe ich alles nicht.
Es wäre schön wenn mir jemand die ganze Sache kurz erklären könnte.

P.S.
Hier die Angaben und Lösungen zur Aufgabe:
Gegeben: U1=28V; U2=42V; R1=5Ohm; R2=6Ohm; R3=3Ohm
Gesucht: I1;I2;I3
Lösung: I1=-2A; I3=6A
GvC



Anmeldungsdatum: 07.05.2009
Beiträge: 14861

Beitrag GvC Verfasst am: 12. Jun 2009 15:30    Titel: Antworten mit Zitat

Nach Knotenpunktsatz gilt:

I2 = - (I1+I3)
Nhschreiner
Gast





Beitrag Nhschreiner Verfasst am: 12. Jun 2009 15:37    Titel: Antworten mit Zitat

Du setzt zu beginn deine Stromrichtung willkürlich fest. Anhand der Vorzeichen deiner Lösung weißt du später in welche Richtung der Strom tatsächlich fließt.
schnudl
Moderator


Anmeldungsdatum: 15.11.2005
Beiträge: 6979
Wohnort: Wien

Beitrag schnudl Verfasst am: 14. Jun 2009 05:25    Titel: Re: Kirchhoffsche Regeln, Widerstandschaltung Antworten mit Zitat

Steve08 hat Folgendes geschrieben:

Hier die Gleichungen aus der Lösung:

I. R1*I1 + R2*(I1+I3) - U2 + U1 = 0
II. R2*(I3+I1) - U2 + R3*I3 = 0

Warum wird hier in der 1. R2 mit I3 und I1 multipliziert und in der 2. Gleichung das selbe mit R2?
Woher weiß man dass über den Widerstand zwei ströme fließen. Das verstehe ich alles nicht.


Dein Musteransatz(*) ist nach dem Maschenstrom-, dein erster Ansatz hingegen nach dem Zweigstromverfahren. Du kannst ja mal in deinen Unterlagen nachstöbern, was du darüber findest.

(*) wie oben schon jemand erkannt hat, stimmt dein "Knotenpunkt" nicht.

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Wenn du eine weise Antwort verlangst, musst du vernünftig fragen (Goethe)
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