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Frage zu symmetrischem Stromkreis
 
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fibeline



Anmeldungsdatum: 15.06.2010
Beiträge: 10

Beitrag fibeline Verfasst am: 15. Jun 2010 10:03    Titel: Frage zu symmetrischem Stromkreis Antworten mit Zitat

Hallo zusammen smile

Hier habe ich einen Stromkreis, zu dem ich einige Dinge berechnen soll (siehe unten).
Meine erste Frage dazu: Habe ich mir den Stromfluß richtig vorgestellt? Klingt etwas dilletantisch, aber das ohmsche Gesetz und die Kirchhoffschen Regeln kann ich nicht unter einen Hut bringen.
Daher für mein Verständnis diese ja nicht ganz unwichtige Frage smile

Danke für Antworten!

Gruß,
Fibeline



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GvC



Anmeldungsdatum: 07.05.2009
Beiträge: 14861

Beitrag GvC Verfasst am: 15. Jun 2010 10:10    Titel: Antworten mit Zitat

Das hatten wir doch gerade erst:

http://www.physikerboard.de/topic,17498,-kirchhoffsche-regel.html

Beantworet doch mal die dort gestellten Fragen. Ich würde diese Aufgabe mit dem Knotenspanungsverfahren lösen. In ihm sind enthalten: ohmsches Gesetz, Knotenpunktsatz und Überlagerungssatz.
fibeline



Anmeldungsdatum: 15.06.2010
Beiträge: 10

Beitrag fibeline Verfasst am: 15. Jun 2010 10:14    Titel: Antworten mit Zitat

Hab ich nicht genau genug gelöst *schäm*
Danke
isi1



Anmeldungsdatum: 03.09.2006
Beiträge: 2903
Wohnort: München

Beitrag isi1 Verfasst am: 15. Jun 2010 15:25    Titel: Re: Frage zu symmetrischem Stromkreis Antworten mit Zitat

fibeline hat Folgendes geschrieben:
Meine erste Frage dazu: Habe ich mir den Stromfluß richtig vorgestellt? Fibeline
Bei Dir ist also der Strom nicht gelb wie bei Yello sondern grün, Fibeline.
Allerdings hast Du ihn in der falschen Richtung gezeichnet. Die mittlere Quelle hat 20V, die beiden äußeren nur 10. Und nachdem der lange Strich der Batterie den Pluspol markiert, fließt der Strom anders herum.
Zitat:
a) Bestimmen Sie Richtung und Stärke des Stromes in den fünf Widerständen des Stromkreises?
b) Welche ohmsche Leistung wird in den fünf Widerstäanden umgesetzt?
c) Welche Leistung gibt die Quelle mit der Spannung U2 ab?
d) Stellen Sie eine vollständige Leistungsbilanz auf, in der alle Positionen kommentiert sind!
e) Wie groß muss Widerstand R1 gewählt werden, damit in Widerstand R2 eine Leistung von 0.75 W umgesetzt wird, wenn alle anderen Größen unverändert bleiben?
Lösen kann man die Aufgabe mit vielen Methoden. Z.B., da die beiden Flügel völlig symmetrisch sind, kann man einen herumklappen und dann ganz simpel schreiben:
a)Strom im R2: I2 = (U2-U1) / (R2+R1) = 10V / 20Ω = 0,5A
Strom im R1: jeweils halb so viel, 0,25A
b) N = I²*R .... im R2 3W und im R1 jeweils 0,5W
c) 20V*0,5A = 10W
d) das schaffts Du jetzt, oder?
e) wieder die Formel N = I²*R ---> I = √N/R = 0,25A
und die Formel aus a) I = 10V / (R1+R2) --> R1 = 28Ω

Bitte genau nachrechnen!

_________________
Grüße aus München, isi •≡≈ ¹₁₂½√∠∞±∫αβγδεηκλπρσφω ΔΣΦΩ
fibeline



Anmeldungsdatum: 15.06.2010
Beiträge: 10

Beitrag fibeline Verfasst am: 20. Jun 2010 14:11    Titel: Antworten mit Zitat

Ein spätes "Danke", isi1 smile

Ich habe alles nachvollzogen- und gerechnet.
Es gibt da eine Sache, die ich nicht verstehe:
Warum lautet die Formel für einen Flügel

I2 = (U2-U1) / (R1+R2), und nicht
I2 = (U2-U1) / (2R1+R2)?

Könnte ich einen der R1 nicht auch R3 nennen und ihn in die Formel mit einbeziehen, also

I2 = (U2-U1) / (R1+R2+R3)?

Damit meine ich, dass die Formel zwar stimmt (bzw. die Summe der Spannungsabfälle), ich aber nicht weiss, warum man einen der R1-Widerstände einfach weg lassen kann.

Gruß,
Fibeline
isi1



Anmeldungsdatum: 03.09.2006
Beiträge: 2903
Wohnort: München

Beitrag isi1 Verfasst am: 20. Jun 2010 15:18    Titel: Antworten mit Zitat

fibeline hat Folgendes geschrieben:
Warum lautet die Formel für einen Flügel
I2 = (U2-U1) / (R1+R2), und nicht
I2 = (U2-U1) / (2R1+R2)?
So war es nicht gemeint, Fibeline.

Du musst Dir eine Zeichnung machen (siehe Bild)
Die rechte Seite nach links geklappt.
Jetzt sieht man die gleichen Potentiale (gestrichelte Linien),
das heißt, den roten und grünen Widerstand kann man sich parallel geschaltet denken (R1 || R1) = 1/2 * R1.
Ebenso den blauen und den gelben (R1 || R1) = 1/2 * R1.

Und diese beiden wiederum in Serie (1/2 * R1.) + (1/2 * R1) = R1

Und den Strom treibt die Differenzspannung U2-U1 durch nunmehr (R1+R2)



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fibeline



Anmeldungsdatum: 15.06.2010
Beiträge: 10

Beitrag fibeline Verfasst am: 20. Jun 2010 15:27    Titel: Antworten mit Zitat

Nu habs ich geschnallt, danke dir!
isi1



Anmeldungsdatum: 03.09.2006
Beiträge: 2903
Wohnort: München

Beitrag isi1 Verfasst am: 20. Jun 2010 15:30    Titel: Antworten mit Zitat

fibeline hat Folgendes geschrieben:
Nu habs ich geschnallt, danke dir!
Ei, fibeline, Du bist auch am Sonntag nachmittags aktiv! Das hast Du aber sehr schnell begriffen! Wink
_________________
Grüße aus München, isi •≡≈ ¹₁₂½√∠∞±∫αβγδεηκλπρσφω ΔΣΦΩ
fibeline



Anmeldungsdatum: 15.06.2010
Beiträge: 10

Beitrag fibeline Verfasst am: 20. Jun 2010 15:33    Titel: Antworten mit Zitat

"Parallel geschaltet denken" war der Stichsatz Big Laugh
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