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axiom_03



Anmeldungsdatum: 12.07.2010
Beiträge: 93

Beitrag axiom_03 Verfasst am: 30. Mai 2011 13:40    Titel: Drehimpulserhaltung Antworten mit Zitat

Hallo, ich wollte gerne wissen, ob jemand mir erklären könnte, wie ich die Rotationsinvarianz der Lagrangefkt. bis auf Terme zeigen kann, unter der Transformation:

, wobei beliebig zeitlich konstant.

Muss ich hier die Tansformationsformel in eine Taylorreihe bis zur 2. Ordnung entwickeln?

Vielen Dank voraus.

Grüße, axiom_03
Rmn



Anmeldungsdatum: 26.01.2010
Beiträge: 473

Beitrag Rmn Verfasst am: 30. Mai 2011 14:17    Titel: Antworten mit Zitat

Welche Transformationsformel? Normalerweise macht man sowas mit Noether-Theorem bzw. Invarianzbedingung.
pressure



Anmeldungsdatum: 22.02.2007
Beiträge: 2496

Beitrag pressure Verfasst am: 30. Mai 2011 14:47    Titel: Antworten mit Zitat

Transformation in die Langrangfunktion einsetzten und die Lagrangefunktion dann als Taylor-Reihe bis zur gewünschten Ordnung entwickeln.
axiom_03



Anmeldungsdatum: 12.07.2010
Beiträge: 93

Beitrag axiom_03 Verfasst am: 30. Mai 2011 14:58    Titel: Antworten mit Zitat

Die Lagrangefkt. lautet doch L = T - V, nur wie soll ich denn da die Transformation einsetzen, das ergibt doch kein Sinn.
TomS
Moderator


Anmeldungsdatum: 20.03.2009
Beiträge: 21469

Beitrag TomS Verfasst am: 30. Mai 2011 15:22    Titel: Antworten mit Zitat

Um die Invarianz unter Rotation zeigen zu können, musst du schon eine spezifische Lagrangefunktion ansetzen. Irgendeine beliebige Lagrangefunktion reicht da nicht.

Nimm z.B. die für ein freies Teilchen in drei Dimensionen oder die für das Keplerproblem in drei Dimensionen.

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Niels Bohr brainwashed a whole generation of theorists into thinking that the job (interpreting quantum theory) was done 50 years ago.
axiom_03



Anmeldungsdatum: 12.07.2010
Beiträge: 93

Beitrag axiom_03 Verfasst am: 30. Mai 2011 15:39    Titel: Antworten mit Zitat

Und wie könnte die Funktion nach deiner Meinung beispielsweise aussehen?

Zu der Aufgabenstellung sei noch vermerkt, dass es hierbei um die Bewegung eines Massenpunktes m im Zentralpotential V(r) geht.
TomS
Moderator


Anmeldungsdatum: 20.03.2009
Beiträge: 21469

Beitrag TomS Verfasst am: 30. Mai 2011 16:10    Titel: Antworten mit Zitat

axiom_03 hat Folgendes geschrieben:
Und wie könnte die Funktion nach deiner Meinung beispielsweise aussehen?

Zu der Aufgabenstellung sei noch vermerkt, dass es hierbei um die Bewegung eines Massenpunktes m im Zentralpotential V(r) geht.

Aber dann weißt du doch, wie die Lagrangefunktion aussieht.

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Niels Bohr brainwashed a whole generation of theorists into thinking that the job (interpreting quantum theory) was done 50 years ago.
axiom_03



Anmeldungsdatum: 12.07.2010
Beiträge: 93

Beitrag axiom_03 Verfasst am: 30. Mai 2011 16:20    Titel: Antworten mit Zitat

Meinst du dann so für die Lagrangefkt.:



Falls es richtig sein sollte, was ist dann mit V(r), wie kann man das dann anders schreiben, so dass man die Trafo in die Lagrangefkt. einsetzen könnte?
pressure



Anmeldungsdatum: 22.02.2007
Beiträge: 2496

Beitrag pressure Verfasst am: 30. Mai 2011 16:31    Titel: Antworten mit Zitat

Mit


wäre ich eher einverstanden.
axiom_03



Anmeldungsdatum: 12.07.2010
Beiträge: 93

Beitrag axiom_03 Verfasst am: 30. Mai 2011 17:17    Titel: Antworten mit Zitat

Ok dann Trafo in Lagrange eingesetzt, ergibt:



Ich finde , dass das ziemlich kompliziert sein wird, um das in eine Taylorreihe 2. Ordnung zu entwickeln!
Oder gibt es da einen alternativen Vorgang?
axiom_03



Anmeldungsdatum: 12.07.2010
Beiträge: 93

Beitrag axiom_03 Verfasst am: 30. Mai 2011 17:59    Titel: Antworten mit Zitat

Am geschicktesten wäre wohl hier, wenn man die Ableitungen mit der Indexvariante durchführt, um sich die ganze Rechnerei zu ersparen. Nur leider bin selber noch nicht so fit, bei Indexdarstellungen von Vektoren bei Differentiation, vor allem da ist ja auch noch ein Kreuxprodukt enthalten.

Hätte vielleicht jemand eine Idee, wie man das geschickter mit Indices durchführen könnte?
gast1512
Gast





Beitrag gast1512 Verfasst am: 06. Feb 2017 20:31    Titel: Antworten mit Zitat

Ich wollte die Aufgabe mal lösen, falls jemand das hier googlen sollte (wie ich selbst)

Du nutzt hier die Invarianzbedingung aus dem Noether-Theorem. Dazu leitest du deine Gleichung nach epsilon ab und wertest aus an der Stelle epsilon=null und siehst, dass das ganze null ergibt, da das erste Skalarprodukt verschwindet und bei dem zweiten Klammerterm steht null*(...).
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