Meine Frage:
Mir ist grade ein Gedanke gekommen und ich finde den Haken daran nicht. Angenommen wir haben eine runde Scheibe die mit Hilfe eines Motors gedreht wird. Die Scheibe hat einen Umfang von 10 cm und dreht sich in 1 Sekunde einmal. Dann bewegt sich doch ein Punkt auf der äußersten Kannte mit 10cm/sek. Und wenn der Scheibenumfang 1m ist bewegt sich der Punkt mit 1m/sek. Was wäre aber wenn der Umfang der Scheibe 300000km wäre. Dann bewegt sich der Punkt mit Lichtgeschwindigkeit. Und wenn man den Umfang vergrößert würde man doch Überlichtgeschwindigkeiten erreichen.
Meine Ideen:
Ich kann es selber nicht glauben und denke das ich irgendwo einen Gedankenfehler mache. Aber wo?
Zum einen würde sich der Scheibenumfang gemäß der Lorentzkontraktion verkürzen, d.h. ein im Mittelpunkt ruhender und ein tangential mitbewegter Beobachter messen nicht den selben Scheibenumfang. Damit ist klar, dass das, was du da konstruierst, bereits für Unterlichtgeschwindigkeit nicht funktionieren kann.
Letztlich äuft es darauf hinaus, dass es gemäß der RT eben keinen "starren Körper" geben kann. _________________ Niels Bohr brainwashed a whole generation of theorists into thinking that the job (interpreting quantum theory) was done 50 years ago.