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Vogel auf dem Stromseil
 
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quacksi_mcquack



Anmeldungsdatum: 18.10.2011
Beiträge: 4

Beitrag quacksi_mcquack Verfasst am: 18. Okt 2011 11:08    Titel: Vogel auf dem Stromseil Antworten mit Zitat

sorry ich bins nochmal.
hab die anderen 7 aufgaben nun ohne probleme geschafft, da komm ich zur letzten und dann das....

irgendwer ne idee wo ich am besten anfang oder steh ich hier so auf der leitung wie der vogel sitzt?



vogel1.jpg
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vogel1.jpg


GvC



Anmeldungsdatum: 07.05.2009
Beiträge: 14861

Beitrag GvC Verfasst am: 18. Okt 2011 11:36    Titel: Antworten mit Zitat

Es handelt sich um die Parallelschaltung zweier Widerstände, nämlich dem Leitungswiderstand RL zwischen den Vogelfüßen, der, wenn Du mit den vorgegebenen Leitungsdaten richtig rechnest, ungefähr 18µOhm beträgt, und dem gegebenem Vogelwiderstand Rv=3kOhm.

Nach Stromteilerregel fließt durch den Vogel ein Strom von

Iv=I*RL/(RL+Rv)=30µA

Der Grund für den kleinen Vogelstrom ist in dieser Gleichung bereits zu sehen, nämlich offensichtlich der im Vergleich zum Vogelwiderstand sehr, sehr geringe Leitungswiderstand.

Die Begründung liefert nicht nur die Stromteilerregel, sondern auch das ohmsche Gesetz: Der geringe Leitungswiderstand liegt zu einem sehr großen Widerstand Rv parallel , so dass der Gesamtwiderstand zwischen den Vogelfüßen praktisch gleich dem Leitungswiderstand ist (eigentlich ist der Gesamtwiderstand immer kleiner als der kleinste Parallelwiderstand, bei den gegebenen Größenordnungen fällt aber der Vogelwiderstand praktisch nicht ins Gewicht). Bei einem Strom von 5kA ist der Spannungsabfall zwischen den Vogelfüßen also sehr klein, nämlich ungefähr U=I*R=5kA*18µOhm=90mV. Nach ohmschem Gesetz ist der Vogelstrom Iv=U/R=90mV/3kOhm=30µA.
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