RegistrierenRegistrieren   LoginLogin   FAQFAQ    SuchenSuchen   
Hochohmwiderstand und Fehlerrechnung
 
Neue Frage »
Antworten »
    Foren-Übersicht -> Elektrik
Autor Nachricht
Kidditschko
Gast





Beitrag Kidditschko Verfasst am: 26. Okt 2011 20:53    Titel: Hochohmwiderstand und Fehlerrechnung Antworten mit Zitat

Meine Frage:
Hallo liebe Mitglieder,

ich habe folgendes Problem. Im Physik-Praktikum muss ich anhand von einer Kondensatorentladung die Größe des Hochohmwiderstandes und seinen Leitwert bestimmen.
Hier ist das was ich zum Versuch habe: http://www-ekp.physik.uni-karlsruhe.de/~simonis/praktikum/p-nebenfach/versuchsanleitungen/v31-Hochohmwiderstand.pdf

Ich verstehe den Versuch eigentlich schon. Ich muss während der Kondensatorentladung die Zeit zwischen und messen und das 20 Mal und dokumentieren.

Das sollte kein Problem sein.

Jedoch bei der Berechnung des Widerstandes habe ich ein Problem.
Die Bestimmungsgleichung lautet:
Nun habe ich noch die Kapazität des Kondensators(C'=712pF +- 3%) gegeben und die Kapazität des Elektrometers(C''=23pF +- 3%).

Nun weiß ich nicht genau, wie ich die Messungenauigkeit von mir und die Unsicherheit der Angaben der Geräte in ein vernünftiges Ergebnis aufeinander Beziehen muss...

Und hättet ihr zu diesem Versuch eine Idee für eine graphische Darstellung?

Meine Ideen:
Ich hatte mir gedacht, dass ich die Kondensatorspannungen addieren könne. Dann würde sich meines erachtens der Fehler ändern und das wäre beide haben das gleiche Vorzeichen (+-6%) oder es wäre unterschiedlich (0).
Ich tendiere zum ersteren, dass sich dann 735pF +- 6% ergäben.

Wenn ich die Zeit immer wieder etwas falsch messe... könnte ich ja den Mittelwert berechnen und die Standardabweichung der Messwerte?

Aber wie rechne ich dann insgesamt mit meinen Werten und der Unsicherheit? unglücklich
GvC



Anmeldungsdatum: 07.05.2009
Beiträge: 14861

Beitrag GvC Verfasst am: 28. Okt 2011 15:44    Titel: Antworten mit Zitat

Kidditschko hat Folgendes geschrieben:
Ich tendiere zum ersteren, dass sich dann 735pF +- 6% ergäben.


Nein. Relative Fehler addieren sich nur bei multiplikativer Verknüpfung fehlerbehafteter Größen. Hier hast du aber eine additive Verknüpfung (C' und C'' werden ja zur Gesamtkapazität addiert), bei der sich die absoluten Fehler addieren. Da hier beide Kapazitäten mit demselben relativen Fehler behaftet sind, ist auch ihre Summe mit demselben relativen Fehler von 3% behaftet.
Neue Frage »
Antworten »
    Foren-Übersicht -> Elektrik