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einfacher Stromkreis spannung
 
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Lars Zender



Anmeldungsdatum: 24.12.2011
Beiträge: 3

Beitrag Lars Zender Verfasst am: 24. Dez 2011 11:36    Titel: einfacher Stromkreis spannung Antworten mit Zitat

Meine Frage:
hallo

ich habe irgendwie gerade ein verständnisproblem:

also stellen wir uns einen ganz einfachen schaltkreis aus spannungsquelle(gleichspannung) und widerstand vor. jetzt habe ich ja dort eine spannung anliegen, die meiner Meinung ein homogenes Feld im Leiter erzeugt.

Das Problem ist nur, dass wenn das Feld im Leiter homogen wäre, würde das ja bedeuten, dass die Spannung U=El direkt von der Länge des betrachteten Stückes abhängen würde. d.h. wenn ich mit meinem Voltmeter die spannung über einem drahtstück von einem meter abgreife, bekäme ich was anderes heraus, als bei einem 2m langen draht. wo ist der denkfehler, denn das ist ja offensichtlich falsch?

Meine Ideen:
soweit im text
GvC



Anmeldungsdatum: 07.05.2009
Beiträge: 14861

Beitrag GvC Verfasst am: 24. Dez 2011 12:26    Titel: Antworten mit Zitat

Der Leiter ist der Widerstand. Und sofern er aus isotropem Material besteht (überall dieselbe Leitfähigkeit) und der Querschnitt sich über die Länge nicht ändert, existiert in ihm in der Tat ein homogenes Feld. Die Spannung ist dann proportional der Länge, über der die Spannung gemessen wird. Das ist alles so, wie Du gesagt hast. Wo ist das Problem?

In elektrischen Schaltbildern wird der Widerstand der Leitungen häufig zu einem konzentrierten Widerstandselement zusammengefasst. Dann sind die Zuleitungen zu diesem Element als widerstandslos anzunehmen.
Lars Zender



Anmeldungsdatum: 24.12.2011
Beiträge: 3

Beitrag Lars Zender Verfasst am: 24. Dez 2011 12:39    Titel: Antworten mit Zitat

ja also wenn ich jetzt sage meine Spannungsquelle liefert 10V. Mein Leiter ist 1 m lang. Dann habe ich doch jetzt ein Elektrisches Feld von E=U/l=10V/m

aha, wenn ich aber jetzt mein Voltmeter über dem Widerstand anlege, dann würde es ja einen Unterschied machen, wie lang das Leiterstück ist, also ob ich z.B. sage ich lege das Ding in 0,5 m Entfernung an, dann wären das ja:
U=E*0,5m=5 V die ich messe und wenn ich sage ich lege das in 0,2 m an, dann wären es U=E*0,2m=2 V. Das ist ja aber doch großer Quatsch und ich denke das hängt irgendwie damit zusammen, dass in dem Leiter gar kein elektrisches Feld abfällt, aber ich weiß nicht, wieso das nicht so ist. Hier ist doch irgendwo ein großer Denkfehler vorhanden..
GvC



Anmeldungsdatum: 07.05.2009
Beiträge: 14861

Beitrag GvC Verfasst am: 24. Dez 2011 14:44    Titel: Antworten mit Zitat

Irgendwie reden wir aneinander vorbei.

Lars Zender hat Folgendes geschrieben:
Mein Leiter ist 1 m lang


Ist dieser Leiter Dein Widerstand oder die Zuleitung zu Deinem Widerstand?
Lars Zender



Anmeldungsdatum: 24.12.2011
Beiträge: 3

Beitrag Lars Zender Verfasst am: 24. Dez 2011 14:53    Titel: Antworten mit Zitat

es ist der zuleiter

entschuldige, falls das nicht klar war..
GvC



Anmeldungsdatum: 07.05.2009
Beiträge: 14861

Beitrag GvC Verfasst am: 24. Dez 2011 15:13    Titel: Antworten mit Zitat

Wie in meinem ersten Beitrag bereits gesagt, werden die Zuleitungen häufig als widerstandslos angenommen (unendlich hohe Leitfähigkeit). In ihnen existiert zwar eine durch den vom angeschlossenen Widerstand begrenzten Strom und den Querschnitt der Zuleitung bestimmte Stromdichte, wegen der unendlich hohen Leitfähigkeit aber keine elektrische Feldstärke.

Nimmst Du die Zuleitung dagegen als widerstandsbehaftet an, so fällt an ihr entsprechend der Spannungsteilerregel ein Teil der Gesamtspannung ab, der andere Teil am Widerstand. Die elektrische Feldstärke in der Zuleitung bestimmt sich dann zu Spannungsabfall an der Zuleitung (welcher nicht gleich der Gesamtspannung ist) pro Leiterlänge, die Feldstärke im Widerstand dann als Spannungsabfall am Widerstand pro Länge des Widerstandsdrahtes. Die Feldstärken in Zuleitung und Widerstand verhalten sich umgekehrt wie die zugehörigen Leitfähigkeiten.
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