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Tredory
Anmeldungsdatum: 08.11.2010 Beiträge: 6
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Tredory Verfasst am: 13. Jan 2012 15:53 Titel: Problem bei der Fehlerfortpflanzung |
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Hallo, ich schreibe morgen eine Elektrotechnik klausur. Habe allerdings nochmal ein paar Fragen zur Fehlerfortflanzung.
Und zwar hab ich mir mal eine ganz super simple Funktion ausgedacht:
dabei will ich jetzt mal von Folgenden Werten ausgehen:
Erstmal bin ich nun hingegangen und hab das ganze (normal, min, max) ausgerechnet:
Also ein von . Also eine abweichung von:
So als nächstes hab ich das dann mal mit unserer fertigen Anwenderregel für Potenzen gemacht:
Das passt also schonmal nicht zum "Ausprobierten",aber warum, was ist da faul ?
Dann zuletzt bin ich nochmal mit unserer "allgemeingültigen" Regel darangegangen die wie folgt aussieht:
So und das passt dann absolut gar nicht zu dem ersten, was mache ich hier falsch, ich komm da nicht mehr weiter
Danke schonmal
Jens |
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Chillosaurus
Anmeldungsdatum: 07.08.2010 Beiträge: 2440
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Chillosaurus Verfasst am: 13. Jan 2012 16:15 Titel: |
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Es gibt mehrere Möglichkeiten der Fehlerfortpflanzung. Man muss da die richtie wählen. (Was hat das eigentlich mit Elektrik zu tun?)
1. absoluter fehler
f=a²+b² mit a=a0+- k1 und b=b0+- k2
so ist der absolute Fehler bestimmt durch:
df={(a0+k1)²+(b0+k2)²- [(a0-k1)²+(b0-k1)²]}= (fmax - fmin)
2. statistische Fehlerfortpflanzung
(unkorrelierte Größen)
df= sqrt((k1 *df/da)² +(k2* df/db)²)
[Auswertung jeweils bei a=a0 und b=b0]
3. Größtfehlerabschätzung
df= k1* df/da +k2* df/db
Für korrelierte Größen kommt gibt es noch einen weiteren Term. Zu beachten auch, dass die Fehleraddition eine Art Taylorentwicklung ersten gerades darstellt und deswegen bei stark nichtlinearen Funktionen sinnlos sein kann --> was aber bei dem Beispiel nicht gegeben ist.
Nun hängt die Frage was zu verwenden ist von den Größen a, b ab. Mit 1 ist man auf der sicheren Seite, mit 2. berücksichtigt man, dass sich Fehler auch gegenseitig aufheben können. 3. ist eine Mischung, die höchstens zur Korrektur bzw. grobe Abschätzungen gebraucht werden sollte. |
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erkü

Anmeldungsdatum: 23.03.2008 Beiträge: 1414
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erkü Verfasst am: 13. Jan 2012 17:00 Titel: Re: Problem bei der Fehlerfortpflanzung |
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| Tredory hat Folgendes geschrieben: | ...
dabei will ich jetzt mal von Folgenden Werten ausgehen:
Erstmal bin ich nun hingegangen und hab das ganze (normal, min, max) ausgerechnet:
Also ein von . Also eine abweichung von:
So als nächstes hab ich das dann mal mit unserer fertigen Anwenderregel für Potenzen gemacht:
...
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Hä ?
Rechnung prüfen ! _________________ Das Drehmoment ist der Moment, wo es zu drehen anfängt. :punk:
Zuletzt bearbeitet von erkü am 13. Jan 2012 17:44, insgesamt einmal bearbeitet |
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Tredory
Anmeldungsdatum: 08.11.2010 Beiträge: 6
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Tredory Verfasst am: 13. Jan 2012 17:42 Titel: |
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@erkü
Sry mein Fehler, die Regel die ich da genommen habe bezog sich auf Potenzprodukte, nicht auf Summen.
@Chillosaurus
Dein erster Punkt antspricht ja quasi meinem "Ausprobieren"
Mein zweiter Punkt mit der Regel war schwachsinn
aber was ist mit dem dritten Teil, das mit den Partiellen ableitungen.
Im Skript ist das so dargestellt, das das bei allen Systematischen Fehlern funktioniert.
Wird aus mehreren Fehlerbehafteten Messungen rechnerisch eine neue größe:
y=f(x1, x2, x3, x4)
So interessiert der resultierende Fehler
bei Systematischen Fehlern:
Bei Grenzfehlern / Zufälligen Fehlern:
Und f nach a abgeleitet dürfte ja 2a sein und nach b abgeleitet 3b
womit ich dan am ende meines ersten Posts wäre. Und die 27,91 die da rauskommen passen nicht. was versteh ich da falsch ? |
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erkü

Anmeldungsdatum: 23.03.2008 Beiträge: 1414
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erkü Verfasst am: 13. Jan 2012 17:52 Titel: |
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Hey !
• Bei Summen und Differenzen addieren sich die absoluten Fehler.
• Bei Produkten und Quotienten addieren sich die relativen Fehler. _________________ Das Drehmoment ist der Moment, wo es zu drehen anfängt. :punk: |
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Chillosaurus
Anmeldungsdatum: 07.08.2010 Beiträge: 2440
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Chillosaurus Verfasst am: 13. Jan 2012 18:06 Titel: |
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| Tredory hat Folgendes geschrieben: | [...]
Im Skript ist das so dargestellt, das das bei allen Systematischen Fehlern funktioniert.
Wird aus mehreren Fehlerbehafteten Messungen rechnerisch eine neue größe:
y=f(x1, x2, x3, x4)
So interessiert der resultierende Fehler
bei Systematischen Fehlern:
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Dies ist eben nicht korrekt. Hier wird der Fehler mit einer Taylorreihe abgeschätzt, die nach dem linearen Term abgebrochen wird. Würde man die Reihe weiter fortsetzen, würde man auf das Gleiche Ergebnis kommen, wie für 1.. So muss man sicherstellen, dass die Fehler klein sind (gegen den Messwert), damit die Näherung zulässig ist.
| Zitat: |
Bei Grenzfehlern / Zufälligen Fehlern:
[...] |
Das ist ebenfalls so nicht zu akzeptieren! (Zusätzlich hast du noch Klammern vergessen in deinem Ausdruck.) Wenn Fehler zufälliger Natur sind, Macht man sie unnötig viel zu groß, wenn man die Beträge addiert. Hier wird nach 2. berechnet. --> Es existiert ja eine endliche Wahrscheinlichkeit, dass sich beide Fehler gegenseitig wegheben, sodass der Gesamtfehler KLEINER der Summe sein muss. |
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Tredory
Anmeldungsdatum: 08.11.2010 Beiträge: 6
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Tredory Verfasst am: 13. Jan 2012 18:13 Titel: |
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Da frag ich mich dann mal wieder warum steht sowas dann nicht auch so wie es ist im Skript und nicht nur so da hingeworfene Halbwahrheiten. Mit sowas verplempert man dann seine Zeit...... |
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Tredory
Anmeldungsdatum: 08.11.2010 Beiträge: 6
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Tredory Verfasst am: 13. Jan 2012 18:59 Titel: |
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Ach ich bin ja auch wider ein spezialist .... b^3 abgeleitet 3*b ...... muss natürlich 3*b^2 sein.
Dann passt das auch und es funktioniert damit doch.
Problem gelöst. |
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