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Lorentz-Tensor unter Lorentztransformation
 
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jhk1001



Anmeldungsdatum: 27.01.2012
Beiträge: 6

Beitrag jhk1001 Verfasst am: 27. Jan 2012 21:37    Titel: Lorentz-Tensor unter Lorentztransformation Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,
ich habe mir hier in der Vergangenheit schon desöfteren durch Lesen passiv helfen lassen, jetzt ist jedoch die Zeit gekommen, mal selber etwas zu fragen. Ich bin grade leider ein wenig in Zeitnot geraten und will nicht unnötig herumrechnen, daher ein paar konkretere Fragen zur folgenden Aufgabe:

T sei ein Lorentz-Tensor, d.h. er transformiert sich unter LT gemäß

Überprüfen sie explizit, ob



Lorentz-Skalare sind, d.h. Größen, die invariant unter einer LT sind.

Wir hatten ähnliche Aufgaben mit (Vierer-) Vektoren, wo ich eigentlich einigermaßen durchgestiegen bin. Handelt sich ja im Prinzip nur um Anwendung von Rechenoperationben. Hier komme ich jedoch in totale Verwirrung mit den Indizes. Daher: ist mein Vorgehen richtig?
1):




(1+1-dim)

Hier wäre ja keine entsprechende Invarianz gegeben.

Ich bin mir da ganz und gar nicht sicher mit der Summationsregel, bzw. den Kronecker-Deltas und ob dies überhaupt das richtige Ergebnis ist.
Danke & Gruße smile
Telefonmann



Anmeldungsdatum: 05.10.2011
Beiträge: 474

Beitrag Telefonmann Verfasst am: 27. Jan 2012 22:14    Titel: Antworten mit Zitat

jhk1001 hat Folgendes geschrieben:

Hallo jhk1001,

nimm als erste Zeile besser:



Dann machen die Kroneckers keine Probleme mehr. Die benennen in diesem Fall nur die Indizes um.
Gruß
Rmn



Anmeldungsdatum: 26.01.2010
Beiträge: 473

Beitrag Rmn Verfasst am: 27. Jan 2012 23:16    Titel: Antworten mit Zitat

Du darfst nicht gleiche Indizes für verschiedene Summen verwenden. Der Index was bei deinem Kronecker-Delta oben steht unterscheidet sich von dem, was unter steht. Du hast jedoch beide Rho und Kappa genannt. Schaue, wie Telefonmann es gemacht hat, er hat ein mal Rho und Kappa benutzt und ein anderes mal Alpha und Beta.

Zuletzt bearbeitet von Rmn am 28. Jan 2012 06:00, insgesamt einmal bearbeitet
TomS
Moderator


Anmeldungsdatum: 20.03.2009
Beiträge: 21469

Beitrag TomS Verfasst am: 27. Jan 2012 23:29    Titel: Antworten mit Zitat

Faustregel: in beliebigen Ausdrücken ist ein Index entweder ungepaart, oder gepaart und dann genau einmal oben und genau einmal unten
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Niels Bohr brainwashed a whole generation of theorists into thinking that the job (interpreting quantum theory) was done 50 years ago.
jhk1001



Anmeldungsdatum: 27.01.2012
Beiträge: 6

Beitrag jhk1001 Verfasst am: 28. Jan 2012 11:05    Titel: Antworten mit Zitat

Hey,
vielen Dank für die Hilfestellungen!
Gehe ich dann richtig in der Annahme, dass es so aussehen müsste?




Womit ja dann Invarianz gezeigt wäre. Gestaltet sich das analog bei den anderen Aufgaben? Kann man die Indexschlacht bei der 3) irgendwie vermeiden?
Vielen Dank & Gruß
TomS
Moderator


Anmeldungsdatum: 20.03.2009
Beiträge: 21469

Beitrag TomS Verfasst am: 28. Jan 2012 11:33    Titel: Antworten mit Zitat

jhk1001 hat Folgendes geschrieben:
Kann man die Indexschlacht bei der 3) irgendwie vermeiden?

Nein, man muss das explizit zeigen - es sei denn du argumentierst einmal wie folgt - und erschlägst damit alle Aufgaben



Du zeigst also, dass strukturell die Lorentz-Trf. dieses Ausdrucks nichts weiter ist als


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jhk1001



Anmeldungsdatum: 27.01.2012
Beiträge: 6

Beitrag jhk1001 Verfasst am: 29. Jan 2012 11:41    Titel: Antworten mit Zitat

Hey, vielen Dank für den Hinweis. Habe mich jetzt doch dafür entschieden, die ganze Geschichte mal hinzuschreiben, um mein Verständnis zu fördern. Ergebnis wäre wie folgt:

2):





3): analog zur 1), Ergebnis wäre



Also Invarianz für alle gegebenen Größen. Richtig so? smile
Ach ja: welches Argument gibt mir die Möglichkeit, die LT's einfach so herumzuschieben? Deren Symmetrie? (?)
TomS
Moderator


Anmeldungsdatum: 20.03.2009
Beiträge: 21469

Beitrag TomS Verfasst am: 29. Jan 2012 11:51    Titel: Antworten mit Zitat

Mit herumschieben meinst du, sie beliebig zwischen die T's einzusortieren, so dass zu kontrahierende Indizes nebeneinanderstehen?

Nun ja, meine Anordnung ist die natürlichere, denn ich betrachte jedes T isoliert für sich, daraus ergibt sich die Anordnung automatisch. Damit benötige ich letztlich auch gar keine Indizes mehr.

Wenn du die Schreibweise mit Indizes bevorzugstm, dann solltest du folgendes beachten: das Symbol bezeichnet einen Tensor zweiter Stufe, die Rechenregen bzgl. Indexkontraktion entsprechen denen von 2*2 Matrizen; das Symbol bezeichnet für jedes konkrete Indexpaaar eine Zahl (!) daher darfst du deine Symbole beliebig umsortieren.

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jhk1001



Anmeldungsdatum: 27.01.2012
Beiträge: 6

Beitrag jhk1001 Verfasst am: 29. Jan 2012 12:26    Titel: Antworten mit Zitat

TomS hat Folgendes geschrieben:
Mit herumschieben meinst du, sie beliebig zwischen die T's einzusortieren, so dass zu kontrahierende Indizes nebeneinanderstehen?

Genau das meinte ich. Augenzwinkern
Prinzipiell ist mir klar, dass es sich bei den indizierten Größen jeweils um eine Zahl handelt, aber das "Spielen" damit unterliegt doch gewissen Regeln, die mir nur Stück für Stück klar werden (besonders, nach welchen Kriterien die Summe letztlich gebildet wird, bzw. nach welchem Index summiert wird, finde ich teilweise verwirrend bei einer solchen Menge von Größen). Dennoch ist mir die Sache klarer geworden.

Ich habe noch eine weitere Teilaufgabe, zu der ich eine Frage bzgl. des Vorgehens hätte:
Zu zeigen ist, dass die Symmetrie, bzw. Antisymmetrie eines entsprechenden Tensors, d.h.

,

bzw.



bei einer LT erhalten bleibt. Mein Ansatz wäre hier wie folgt:





Für die Antisymmetrie halt analog. Macht das Sinn?
Danke!
TomS
Moderator


Anmeldungsdatum: 20.03.2009
Beiträge: 21469

Beitrag TomS Verfasst am: 29. Jan 2012 14:20    Titel: Antworten mit Zitat

ja, aber einfacher



mit (1) für

und (*) für das Vertauschen der Symbole

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Anmeldungsdatum: 27.01.2012
Beiträge: 6

Beitrag jhk1001 Verfasst am: 30. Jan 2012 12:29    Titel: Antworten mit Zitat

Alles klar, vielen Dank! smile
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