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Ladungsverteilung Kondensatoren
 
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infinit386



Anmeldungsdatum: 26.02.2012
Beiträge: 6

Beitrag infinit386 Verfasst am: 28. Feb 2012 21:00    Titel: Ladungsverteilung Kondensatoren Antworten mit Zitat

Hallo ich verstehe nicht wie ich in er Schaltung die Formel für die Ladungsverteilung aufstelle...

Ich weiß natürlich, dass im eingeschwungenen Zustand durch die Kondensatoren kein Strom mehr fließt.

Außerdem ist in der Lösung U3 falschrum eingezeichnet.

Müsste die Spannung U3 auf Grund von UR2/(R1+R2) > U C1/c1+C2

nicht andersrum gerichtet sein?

Wie komme ich dann auf die Formel für die Ladungsverteilung?



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GvC



Anmeldungsdatum: 07.05.2009
Beiträge: 14861

Beitrag GvC Verfasst am: 29. Feb 2012 09:11    Titel: Antworten mit Zitat

Warum sollte U3 falschrum eingezeichnet sein? Das kannst Du doch machen, wie Du willst. Wenn die Spannung tatsächlich andersrum richtig wäre, würde sich das im Ergebnis als negativer Spannungswert ausdrücken.

Wenn Du die Spannung U3 von links nach rechts einzeichnen würdest, müsste die Ladungsgleichung anders lauten, nämlich

-Q1+Q2-Q3 = 0

Die Formel für die Ladungsverteilung ergibt sich aus dem Schaltbild und den dort eingezeichneten Kondensatorspannungen. Die drei Kondensatorplatten, die am rechten Knoten miteinander verbunden sind, müssen insgesamt elektrisch neutral sein, sofern die Kondensatoren vor Einbau in die Schaltung nicht aufgeladen waren. Denn dort kann ja weder Ladung ab- noch zufließen, sondern nur verschoben werden.

Im Übrigen ist der am rechten Knoten angewendete Knotenpunktsatz ganz analog dem im Strömungsfeld. So wie es dort heißt, die Summe aller Ströme ist Null, heißt es hier, die Summe aller Ladungen ist Null.
infinit386



Anmeldungsdatum: 26.02.2012
Beiträge: 6

Beitrag infinit386 Verfasst am: 01. März 2012 13:49    Titel: Antworten mit Zitat

ok wie die formel aufgestellt wird ist dann klar, aber den physikalischen Hintergrund habe ich noch nicht ganz verstanden.

Dass die, an den Knoten angeschlossenen, Kondensatorplatten das selbe Potential haben müssen ist auch klar, aber ich verstehe ich nicht, warum man daraus schließen kann, dass die Summe aller Ladungen gleich Null ist.

Ich könnte es mir höchstens noch so erklären, dass man die Ladungen, als potentiellen Strom ansieht.



PS: Kann man die Gleichung für die Ladungsverteilung nicht auch so aufstellen, dass wenn ich von den Klemmen von U in die Schaltung reingucke, Dann ist die Gesamtladung = Q1 = Q1+Q2. Mich stören dabei nur die ohmschen Widerstände
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