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beschleunigung laut der relativitätstheorie
 
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aircrack



Anmeldungsdatum: 27.03.2012
Beiträge: 4

Beitrag aircrack Verfasst am: 27. März 2012 17:17    Titel: beschleunigung laut der relativitätstheorie Antworten mit Zitat

Meine Frage:
Hallo,

Ich habe ein Minkowskidiagramm (mit x- und ct-Achse) und will darein ein objekt zeichnen, welches konstanter beschleunigung unterliegt. Wenn das Objekt die masse m=10kg hat und die anfangsbeschleunigung a=5000 m/s^2, wie lautet dann die funktionsgleichung des graphens? Es kann überhaupt keine konstante Beschleunigung geben, wenn die Lichtgeschwindigkeit eine Grenze darstellt, oder? Dann wäre die Beschleunigung an der Kraft die einen nach hinten drückt, wenn man diese Beschleunigung erfährt.

Meine Ideen:
Ich habe mir überlegt, dass die Funktion v(t) bei niedriger beschleunigung und kurzer zeit der formel v=a*t gleichen müsste. Bei hohen geschwindigkeiten müsste die steigung der steigung des graphens immer weiter abnehmen, die ableitung des graphens also (keine) asymtote erreichen.
Der Graph müsste also einen Nullpunkt bei (0|0) haben, dann zunächst leicht steigen, und dann müsste seine steigung sich immer weiter 1 annähern, wenn ich das richtig verstanden habe.
Wie sieht die Funktion des Graphens aus, und warum?
TomS
Moderator


Anmeldungsdatum: 20.03.2009
Beiträge: 21469

Beitrag TomS Verfasst am: 27. März 2012 17:47    Titel: Antworten mit Zitat

Was soll konstante Beschleunigung bedeuten, also in welchem Bezugssystem soll das gelten?

Vom Bezugssystem eines ruhenden Beobachters (oder allgemein eines Inertialsystems) aus gesehen kann ein Objekt (in einer flachen Raumzeit) keine konstante Beschleunigung a = dv/dt = const. aufweisen, eben wegen v<c, d.h. c als oberer Grenze.

Ein nicht-inertialer Beobachter kann jedoch durchaus selbst eine konstante Beschleungung (eigtl. konstante Kraft) spüren, ohne dass dabei (von einem Inertialsystem aus betrachtet) v<c verletzt würde; von einem Inertialsystem aus betrachtet würde für diese beschleunigte Bewegung auch keinesfalls a = dv/dt = const. gelten.

Wir hatten das Thema schon mehrfach im Forum, u.a. hier: http://www.physikerboard.de/topic,21922,10,-relativistischer-freier-fall.html

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Niels Bohr brainwashed a whole generation of theorists into thinking that the job (interpreting quantum theory) was done 50 years ago.
DrStupid



Anmeldungsdatum: 07.10.2009
Beiträge: 5740

Beitrag DrStupid Verfasst am: 27. März 2012 18:08    Titel: Antworten mit Zitat

TomS hat Folgendes geschrieben:
Vom Bezugssystem eines ruhenden Beobachters (oder allgemein eines Inertialsystems) aus gesehen kann ein Objekt (in einer flachen Raumzeit) keine konstante Beschleunigung a = dv/dt = const. aufweisen, eben wegen v<c, d.h. c als oberer Grenze.


Innerhalb eines endlichen Zeitraums mit dt<2·c/a geht das schon. Im Minkowski-Diagramm ergibt das eine unspektakuläre Parabel.
TomS
Moderator


Anmeldungsdatum: 20.03.2009
Beiträge: 21469

Beitrag TomS Verfasst am: 27. März 2012 18:09    Titel: Antworten mit Zitat

DrStupid hat Folgendes geschrieben:
Innerhalb eines endlichen Zeitraums ... geht das schon.
Stimmt
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