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2 Fragen: 1 Punktladung 2 Millikan Versuch
 
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Karlastian



Anmeldungsdatum: 14.04.2012
Beiträge: 217

Beitrag Karlastian Verfasst am: 14. Apr 2012 14:38    Titel: 2 Fragen: 1 Punktladung 2 Millikan Versuch Antworten mit Zitat

Meine Frage:
Hallo zusammen,
ich stehe leider gerade (nach längerer Abstinenz von der Materie) vor 2 Problemen:

1. Zwei positive Ladungen Q0 und 4Q0 befinden sich im Abstand l. Auf der Verbingsungslinie ist eine dritte Ladung so angeordnet, dass auf sie keine Resultierende Kraft wirkt.
Wo befindet sich die Ladung und wie groß ist ihre Ladungsmenge Q?

2. Hier geht es um den Millikan Versuch, mit den tollen Öltröpfchen.
Gesucht sind:
- Radius und Masse des Öltröpfchens
- Anzahl der Elementarladungen

Meine Ansätze:

Meine Ideen:
1. Coulombsche Gesetz:



Reslutierende Kraft soll 0 sein, demnach:



k ist die Dieleketrizitätskonstante
da k nie 0 sein kann, muss der 2te Term 0 sein, was aber auch nicht geht, da

Komme da irgendwie nicht weiter, stimmt denn wenigstens der Ansatz?

2.
Ich hab folgende Angebaen zum Millikan Versuch gegeben:

Sinnkgeschwindigkeit
Kraft des E. Feldes
Dichte des Öls
Viskosität Luft
Gesucht sind wie oben geschrieben Radius r und Masse m des Öltröpfchens

Mein Ansatz dazu:


Damit erhalte ich:

r = m

m = kg

Versuche ich daraus nun die Anzahl der Elementarladung zu berechnen erhalte ich nach:



Was definitv nicht sein kann. Ich hab es ebenfalls unter einbeziehung der Reibungskraft versucht, aber das ändert das Ergebniss nur minimal.

Hoffe ihr könnt mir helfen.
LG
Karlastian
FenStrat



Anmeldungsdatum: 09.01.2012
Beiträge: 12

Beitrag FenStrat Verfasst am: 14. Apr 2012 18:02    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Karlastian,

Also erst mal zu 1. :

Damit auf die dritte Ladung Qneu keine resultierende Kraft wirkt muss gelten:




Hier zeigt sich auch, dass die Ladung vonQneu egal ist, da sie sich rauskürzt.

Wenn du das nun nach l1 oder l2 auflöst erhälst du die Seitenverhältnisse von den Abständen zu Q und 4Q.
Wenn l gegeben ist kannst du nun l1 oder l2 in einsetzen und somit die Abstände von Qneu zu Q und 4Q ausrechnen.


Zuletzt bearbeitet von FenStrat am 14. Apr 2012 18:32, insgesamt 2-mal bearbeitet
FenStrat



Anmeldungsdatum: 09.01.2012
Beiträge: 12

Beitrag FenStrat Verfasst am: 14. Apr 2012 18:28    Titel: Antworten mit Zitat

Und zu 2. hab ich leider nur einen Denkanstoß:

Da leider die Angabe fehlt, gehe ich einfach mal davon aus, dass die elektische Feldkraft der Schwerkraft entgegenwirkt, somit müsstest du deine Formel noch wie folgt erweitern, da auf das Tröpfchen, da es geladen ist, auch die elektrische Kraft wirkt.:

Das Problem ist jetzt natürlich, dass da 2 Unbekannte in dem Term sind ( r und q).
Hier weiß ich leider auch nicht weiter, aber vllt hilft dir das ja Big Laugh
planck1858



Anmeldungsdatum: 06.09.2008
Beiträge: 4542
Wohnort: Nrw

Beitrag planck1858 Verfasst am: 14. Apr 2012 22:35    Titel: Antworten mit Zitat

Ohne weitere Angaben lässt sich die zweite Aufgabe nicht lösen.
_________________
Die Naturwissenschaft braucht der Mensch zum Erkennen, den Glauben zum Handeln. (Max Planck)

"I had a slogan. The vacum is empty. It weighs nothing because there's nothing there. (Richard Feynman)
Karlastian



Anmeldungsdatum: 14.04.2012
Beiträge: 217

Beitrag Karlastian Verfasst am: 15. Apr 2012 10:42    Titel: Antworten mit Zitat

Welche Angaben würden denn benötigt.
Weil mehr Angaben gibt das Aufgabenblatt nicht her.

Da ich bei 1. l nicht kenne, kann ich es also nur im verhältniss ausdrücken.
Werd ich gleich mal durchrechnen.

Meiner Ansicht nach ist mein Ansatz richtig, denn wenn ich das E-Feld dazu schalte, sich die Tröpfchen also in schwebe befinden, wäre v = 0.

Radius und Masse könnte ich dann ermitteln, aber was läuft bei der Ladungsbestimmung falsch?

Edit:

Berechnung von den Abständen l1 und l2:





k und kürzen sich raus



Umformen ergibt:




Auflösen nach l2:



kürzt sich raus bleibt nach Wurzelziehen übrig:


Also ist die Probeladung doppelt sp weit von weg wie von während die Ladungsmenge auf keine Rolle spielt.

Soweit richtig?
FenStrat



Anmeldungsdatum: 09.01.2012
Beiträge: 12

Beitrag FenStrat Verfasst am: 15. Apr 2012 11:43    Titel: Antworten mit Zitat

Also soweit ich das sehe ist deine Rechnung zu 1. richtig.

Aber bei der zweiten Aufgabe muss ich dir widersprechen:
Wenn das E-Feld "dazugeschaltet" wird bedeutet es nicht unbedingt, dass sich das Tröpfchen in der Schwebe befinden muss, da, wenn die elektrische Kraft kleiner als die Gewichtskraft ist, das Teilchen so lange beschleunigt wird bis der Luftwiderstand + die elektrische Kraft so groß wie die Gewichtskraft ist. Dieses Kräftegleichgewicht gilt nach der Aufgabenstellung für .

Es gilt also

Es ist auch unlogisch, dass du, um die Masse und den Radius auszurechnen, ohne die Elektrische Kraft rechnest und um die Elementarladungsanzahl auszurechnen dann zwar mit der elektrischen Kraft, aber ohne der Kraft des Luftwiderstandes rechnest, obwohl auf das Tröpfchen jederzeit alle 3 Kräfte (Luftwiderstand, Gewichtskraft und el. Kraft) wirken.

Hmmm... aber jetzt wo ich das schreibe merke ich, dass in der Aufgabe garnicht gesagt ist ob das Tröpfchen, wenn es im Kondensator ist, noch die Geschwindigkeit v hat..
Also: Wenn das Tröpfchen im E-Feld des Kondensators die Geschwindigkeit hat gilt mein oben erläuterter Ansatz.
Wenn aber das Teilchen mit der Geschwindigkeit in Richtung Kondensator fällt und im Kondensator dann abgebremst wird, da die el.Kraft = Gewichtskraft wäre, und es dann im Kondensator schwebt wäre dein Ansatz richtig.

ES LEBE DIE SCHWAMMIGE AUFGABENSTELLUNG Big Laugh
FenStrat



Anmeldungsdatum: 09.01.2012
Beiträge: 12

Beitrag FenStrat Verfasst am: 15. Apr 2012 12:01    Titel: Antworten mit Zitat

Oh und das das Tröpfchen so viele Elementarladungen (entspricht der Anzahl an zusätzlichen Elektronen) hat finde ich garnicht so abwägig..
Karlastian



Anmeldungsdatum: 14.04.2012
Beiträge: 217

Beitrag Karlastian Verfasst am: 15. Apr 2012 12:24    Titel: Antworten mit Zitat

Okay mein Fehler hätte die Aufgabe klarer schreiben sollen:

Angaben s. Oben
Aufgabe:
Sei nun an einem Tröpfchen die Sinkgeschwindigkeit beobachtet worden. Dieses Tröpfchen kann durch ein elektrisches Feld von 16,7 V/m in der Schwebe gehalten werden.

Demnach müsste mein Ansatz stimmen und das Tröpfchen wirklich diese imense Menge Ladungen tragen?
FenStrat



Anmeldungsdatum: 09.01.2012
Beiträge: 12

Beitrag FenStrat Verfasst am: 15. Apr 2012 12:38    Titel: Antworten mit Zitat

Also ich sehe keinen Fehler in deinem Ansatz, also wenn du dich nicht verrechnet hast müsste das so stimmen denke ich.. :-)
GvC



Anmeldungsdatum: 07.05.2009
Beiträge: 14861

Beitrag GvC Verfasst am: 15. Apr 2012 12:43    Titel: Antworten mit Zitat

planck1858 hat Folgendes geschrieben:
Ohne weitere Angaben lässt sich die zweite Aufgabe nicht lösen.


Diese Aussage solltest Du nochmal überprüfen.

Da in dieser Aufgabe nur eine Sink- aber keine Steiggeschwindigkeit angegeben ist, wird der Millikan-Versuch offenabr nach der "Einfeldmethode" durchgeführt:

Dabei wird das Öltröpfchen durch Anlegen einer entsprechenden Kondensatorspannung zum Schweben gebracht, und anschließend wird bei ausgeschaltetem elektrischem Feld seine Sinkgeschwindigkeit gemessen.

@Karlastian
Die Ziffernfolge in Deiner Berechnung ist richtig. Allerdings hast Du Dich ganz enorm bei den Zehnerpotenzen vertan. Richtig ist r=52nm, n=2.
Karlastian



Anmeldungsdatum: 14.04.2012
Beiträge: 217

Beitrag Karlastian Verfasst am: 15. Apr 2012 13:52    Titel: Antworten mit Zitat

Hi GvC
danke für die Antwort.
Leider erschließt sich mit mein Fehler in den 10er Potenzen nicht:



Soweit der rechenweg und die Angaben.

Ausgerechnet erhalte ich:

Also das selbe wie du es hast. Nun dann erhalte ich auch eine andere Masse und eine andere Elementarladungszahl.

Danke soweit werds dann mal neu rechnen^^
GvC



Anmeldungsdatum: 07.05.2009
Beiträge: 14861

Beitrag GvC Verfasst am: 15. Apr 2012 13:55    Titel: Antworten mit Zitat

Karlastian hat Folgendes geschrieben:
Leider erschließt sich mit mein Fehler in den 10er Potenzen nicht:


Wieso? Du hast doch jetzt auch ein um 3 Zehnerpotenzen kleineres Ergebnis raus als zuvor. Also hast Du Dich zuvor um drei Zehnerpotenzen verrechnet. Warum erschließt sich Dir dann der Fehler nicht?
Karlastian



Anmeldungsdatum: 14.04.2012
Beiträge: 217

Beitrag Karlastian Verfasst am: 15. Apr 2012 14:07    Titel: Antworten mit Zitat

Weil ich nicht sagen kann wo ich ihn gemacht habe, aber wird wohl einfach ein vertipper in Excel gewesen sein^^

So komme jetzt dann auf die Masse:


Setzte ich das nun ein in


erhalte ich nach umformen für

Was im Rahmen der genauigkeit 2 entspricht^^
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