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Physische Simulation
 
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Russia



Anmeldungsdatum: 26.04.2012
Beiträge: 1

Beitrag Russia Verfasst am: 26. Apr 2012 21:57    Titel: Physische Simulation Antworten mit Zitat

Meine Frage:
Hallo, ich bin Hobby-Programmierer, und stelle mir schon länger die Frage, wie man eine physisch reale Welt simulieren könnte?

Ich bin kein guter Physiker und würde euch gerne bitten, mir klar zu machen, wo meine Ideen korrekt sind und wo nicht, wo ich etwas ergänzen muss und wo ich kompletten Schwachsinn erzähle.

Ich wäre euch sehr dankbar wenn ihr mich aufklären und mir direkte Vorschläge geben könntet damit ich eine genaue Vorstellung davon habe, wie was funktionieren muss.

Meine Ideen:
Man stelle sich vor: man hat einen Würfel, dieser Würfel repräsentiert das gesamt umfassende Volumen der virtuellen Welt, der Würfel ist gleichmäßig in weitere kleinere Würfel (Sektoren) unterteilt, diese sind ebenfalls in unter-Sektoren unterteil, die Rekursion geht in eine n-fache Auflösung über welche eine virtuelle Molekulargröße erreicht...

Nun stellt man sich vor, dass jeder dieser kleinsten Würfelchen, besser gesagt Zellen, genauso einen Volumen repräsentiert, innerhalb wessen, physische Körper / Objekte definiert werden können (Beispiel: Zelle <Position> enthält 2 Moleküle vom Material <Material> welche aus <n> <atom>'en bestehen)

Nun... was müsste solch eine Raum-Zelle beschreiben und wie sollte sie mit ihren Nachbarzellen interagieren?

Ich denke, es sind Informationen über sich darin befindenden:

1. Lichtteilchen
2. Schallwellen / Schwingungen
3. Körpern (Molekülen)
n. <...>? *

Es sollte natürlich auch möglich sein Energie-Vektoren zu definieren,
welche Einfluss auf den Inhalt der Zellen haben, Vektor Beispiel:

Vektor umfasst Information über:

1. Bewegungsrichtung
2. Energiemenge / Stärke
n. <...>? *

Dieser Vektor "fließt" also solange in der bestimmten Richtung durch die Zellen und ändert deren Werte, bis die Energiemenge ausgeschüttet ist / Stärke = 0.

Ich denke auch, dass diese Art von Simulation auch chemische Vorgänge simulieren kann, in dem die Inhalte / Körper zweier Nachbarzellen aufeinander einwirken und sich gegenseitig neu definieren, außerdem wäre es meiner Meinung nach möglich durch die Kräfte-Vektoren, reale Kollisionen und Deformationen von Körpern zu simulieren.
Systemdynamiker



Anmeldungsdatum: 22.10.2008
Beiträge: 594
Wohnort: Flurlingen

Beitrag Systemdynamiker Verfasst am: 01. Mai 2012 05:19    Titel: Finite Volumen Antworten mit Zitat

Solche Modellierungsansätze gibt es in der Tat (http://de.wikipedia.org/wiki/Finite-Volumen-Verfahren). Beginnen sollte man zuerst mit einem einfachen Beispiel (ein oder zwei Systemen, nicht unbedingt würfelförmig). Und dann gibt es acht bilanzierfähige Grössen, die ausgetauscht werden können (enn man die Vektoren in Komponenten zerlegt sind es elf Grössen). Und damit wären wir beim Kerngedanke der Systemphysik http://www.youtube.com/user/Systemdynamiker?
_________________
Herzliche Grüsse Werner Maurer
DrStupid



Anmeldungsdatum: 07.10.2009
Beiträge: 5740

Beitrag DrStupid Verfasst am: 01. Mai 2012 10:53    Titel: Re: Finite Volumen Antworten mit Zitat

Systemdynamiker hat Folgendes geschrieben:
Solche Modellierungsansätze gibt es in der Tat (http://de.wikipedia.org/wiki/Finite-Volumen-Verfahren).


Davon abgesehen, dass die selbst bei relativ kleinen Systemen jeden noch so guten Supercomputer in die Knie zwingen, sind die Ergebnisse auch nur so gut, wie die Modelle, die dahinter stehen und in dem Bereich, der Russia offenbar interessiert, hat die Grundlagenforschung noch nicht ihr letztes Wort gesprochen.

Systemdynamiker hat Folgendes geschrieben:
Und dann gibt es acht bilanzierfähige Grössen, die ausgetauscht werden können (enn man die Vektoren in Komponenten zerlegt sind es elf Grössen).


Interessant. Welche sind das denn?
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